Ich schulde Ihnen noch den Beweis, dass ich im Nähkurs wirklich etwas gelernt habe. Der kommt noch, ganz bestimmt, wenn ich es schaffe, die Bilder zu machen. Getragen habe ich meinen Rock jetzt schon drei mal, ganz stolz. Jawoll.
Bevor aber jetzt das Tauwetter (es tropft und trieft wie im Regenwald!) die Erinnerung an die Scheemengen total unwirklich erscheinen lässt, bekommen Sie meinen letzten Schneespaziergang gezeigt.
Los geht es – am Strassenrand Hasel und Flechten. Und eine wunderbar windschiefe Kuhbude:

Von einem Baum steigen Unmengen von Krähen und Tauben auf, als wir uns nähern:

Vorbei an einem Bachlauf, der im Schnee ganz verändert aussieht. Dort ist es immer kühl, auch im Sommer. Jetzt ist es frostig glitzernd:

Ein Weg am Walrdrand wird zur kontrastreichen schwarz-weiß Kulisse. Diese Schneemengen sind wirklich aussergewöhnlich:

Auf dem Rückweg kommen wir zunächst an Schafen vorbei, die neugierig angerannt kommen:



Vor uns steigt, gut getarnt, ein Silberreiher auf. Er hat hier eigentlich nicht viel zu suchen, aber seit einigen Wochen beobachten wir mindestens ein Paar in der Nähe des Baches. Im Schnee wirkt er nahezu unwirklich. Leider erwische ich ihn nur aus großer Entfernung:

Und schließlich das Pferd des Nachbarn. Offensichtlich sehr gut isoliert, der Schnee bleibt auf seinem Rücken einfach liegen.

Und jetzt soll noch einer sagen, im Winter wäre in der Natur nichts los!
Glückauf!