Der zeitlose Kranz – oder: Was aus den Sukkulenten geworden ist

Dieser Kranz braucht keinen Monat – er bleibt! Dafür hängt er auch nur zu Fotozwecken an der Tür, sonst hängt er im Windfang. Die Bewegung der Tür würde er wohl nicht lange überstehen – ausserdem ist er recht schwer.

 

Er hängt nun seit dem Herbst dort – den Winter übersteht er bisher ganz gut.

Meine Sukkulentenzucht hatte für zwei Kränze gereicht, meine Mutter hat auch einen bekommen.

Die Basis ist ein geflochtener Korbkranz, mit Folie ausgeschlagen.

GlückAuf!

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Das alte Haus: Bad

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Wenn ich weiterhin drauf warte, dass im alten Haus wirklich was komplett fertig ist, bekommen Sie nie etwas zu sehen. Und da dies schließlich ein Blog über ein altes Haus ist (steht oben drüber!) gibt’s jetzt mal mein erst zu 90% fertiges Badezimmer.

Zur Erinnerung… hier ein paar vorher / währenddessen Fotos:

Dieses Bad ist winzig – und lang. Auf den Heizkörper haben wir verzichtet und eine Fußbodenheizung verlegen lassen. Die Dusche ist ziemlich genau da, wo sie vorher auch war – das WC ist hinter die Dusche gewandert. Dort hat der Abbruch einer Mauer einen Hohlraum freigelegt. Vorher musste man in einer Art vertikalem Limbo um das WC herum in die Duschwanne balancieren. Jetzt ist man beim Duschen von zwei Duschvorhängen umgeben und das WC ist am Ende des Raumes.
Das Dachfenster ist neu und vergrößert den Raum optisch enorm!

 

Die Wände, dort wo sie nicht aus freigelegtem Bruchstein bestehen, sind mit Tadelakt verputzt. (credits für die Ausführung gehen an das fabelhafte Team der Firma Lehmbau Josef)
Das kleine Stück Fries stammt von einem Kachelofen, das ich bei der Renovierung des Hauses meiner Großeltern gerettet habe. Der Ofen war längst abgebrochen – dieses Stück hatte als einziges überlebt. Das Holz für Waschtisch und Fensterbank ist geölte Eiche. Es hat mich einiges an Überzeugung für den Schreiner gekostet, die Kanten und Kurven weitestgehend zu belassen – ging ihm gegen die Handwerker Ehre.
Dort, wo bei Freilegen der Bruchsteinwand Löcher entstanden habe ich sie so belassen und habe nun eine Art Seifenschale.

Die Armaturen sehen auf den Fotos sehr goldig aus – es ist Bronze.
Ich konnte nicht wiederstehen, einen Satz Baumwollwaschlappen zu stricken.

Es fehlen noch:

  • die zweite Dusche, eine Schwallbrause (ich habe noch keine passende gefunden);
  • die Türen unter dem Waschbecken;
  • die Aufhängung für die WC Bürste – muss „nur“ noch angeschraubt werden;
  • der Spiegel – ich tüftele an einer eigenen Konstruktion Spiegelschrank mit einem alten Bilderrahmen – Stauraum ist vonnöten;
  • die Beleuchtung für den Waschplatz – ich weiß, was ich möchte, es wartet noch darauf, gefunden zu werden;
  • die Duschvorhänge sind improvisiert – es sollen helle, unifarbene werden. Die muss ich allerdings nähen, da sie überlang sein müssen;
  • eine Tür – platzsparend werden wir eine der ursprünglichen Zimmertüren als Schiebetür aussen anbringen.

Ich genieße nun meine Duschhöhle mit warmen Füßen – es hat lange genug gedauert!

Glückauf!

 

 

Der Februar Kranz

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Wir nähern uns in Tages-Portionen dem Frühling. Also weicht das Winterschild dem pastelligen Farbenmeer und der Februarkranz kommt farbenfroh daher. Das ist das Höchsmaß an BUNT, das in HansensGasse geht …


GlückAuf!

Pullover Parade Teil 4

Und was sonst noch so von der Nadel gehüpft ist im Januar, und kurz vorher.

Die Parade beginnt mit einem Pullover ohne Bild – der Schalkragen Pullover für den Neffen ist fertig. Nicht zu meiner vollen Zufriedenheit, aber das ist nicht der Grund. warum es kein Foto gibt. Aus mir unerklärlichen Gründen musste der Pullover aus reiner Merinowolle (Bingo, Nadel Nr. 5) mit in die 40°C in Südafrika.
Sei’s drum.

Es folgte ein Quickie für me myself and I, Herself Lady HansensGasse: das beliebte SummerRaglan Modell von Heidi Kirrmeier (zu finden als kostenloses Muster auf Ravelry, von mir bereits mehrfach zur Umsetzung gebracht, siehe hier und hier)

Aus Sublime Luxurious Aran Tweed, (40% Wolle/40 % Baumwolle 20% Llama) mit blauen und gelben Tweednupsis auf braunem Grund. Warm, aber leicht. Ich bin begeistert:

Bereits vor längerer Zeit fertig gestellt, ein Sommermodell. Leider mit schlechten Fotos, ich bitte um Verzeihung. Die Inspiration kam von hier: Redy von AnkeStrick

Ein lockerer Sommerpulli mit riesigem Rollkragen, der variabel zu tragen ist. Für Ärmel und Körper habe ich das Muster abgeändert. Ein Favorit, aus Baumwolle von Moya Yarn.

Socken sind fertig geworden – meliert mit lila:

Fäustlinge – feine Resteverwertung, Wunsch aus der Familie:

Soweit zur bisherigen Produktion.

 

GlückAuf!

 

Der Januar Kranz

Winterkranz

Die Basis war mal der Rand eines Korbes – mit viel weißer Farbe getüncht ist sie nun vielseitig verwendbar.
Mein Winterschild von hier: Der Winter ist da!
Und Pompons in verschiedenen Blautönen und unterschiedlichen Größen.

So passt mein Januarkranz gut in die Jahreszeit – und zum Wetter.

 

Glückauf!

Pullover Parade Teil 3

Es wird kalt. Passend dazu: Die letzten Produktionen in warmer Wolle:

Purl Soho Pullover aus dem aus Original Garn Purl Soho Worsted Twist

Die Wolle, obwohl wunderbar weich und angenehm zu stricken, ist eine Enttäuschung: Bereits nach dem ersten Tragen fing sie an zu pillen. An den unmöglichsten Stellen.

Das Modell würde ich nochmal stricken, in anderem Garn, die Schulterlösung passt sehr gut und macht den Pullover zu „mal etwas anderem“ als dem klassischen Raglan.

Hunter-1

Zwei Modell nach dem gleichen Prinzip. Ein Zopfmuster-Rolli nach eigenem Entwurf.
Die Anleitung werde ich in Kürze bei Ravelry einstellen, ich arbeite noch dran.

Das erste Model in puder XXX Nadel XXX – 7 Zöpfe in der Breite:Alexandra-I_02

Das zweite Modell in nougat  Bingo Alpaca Nadel 7;  12 Zöpfe in der Breite:Alexandra-II_20

Beide Garne stricken sich absolut flott und leicht. Modell nougat ist kompakter und sitzt enger. Es sieht nur so aus als wäre der eine Ärmel länger – ich schwöre, sie sind gleich lang.
Beide Modelle kann ich sowohl mit einer Bluse als auch mit einem Tuch im Ausschnitt tragen.

Die beiden Pullover „in the making“:

 

 

 

 

 

 

Glückauf!

 

 

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Kein Elefant im Porzellanladen…

… sondern ein Rhino auf der Fensterbank.

Aus unserer Serie „Stupid things to knit or crochet“ präsentiere ich Ihnen heute: das Rhinozeros. Einmal in seinem natürlichen Habitat im Krügerpark:

…und einmal auf meiner Fensterbank, den Schnee bestaunend:

 

Die Vorlage ist von, Heidi Bears Designs gefunden hier auf Ravelry.

Ein hervorragender Resteverwerter für Garnreste – allerdings, für sehr viele Garnreste! Und: Sehr viel Arbeit.  Und: Eigentlich völlig sinnbefreit, steht nur im Weg rum.

Aber vielleicht gerade deshalb ein Objekt mit hohem Spaßfaktor. Ich werde noch mehr davon machen.

 

GlückAuf!

Was von der Gerste übrig blieb…

wird bald nicht mehr viel sein.

Den Strauss von der Fensterbank habe ich an den Vogelfutterbaum gebunden – und die Meisen haben es als Einladung aufgefasst:

So früh in der Futtersaison sind sie noch sehr scheu und lassen sich nur durch das geschlossene Fenster fotografieren.

Im Februar haben sie dann schon mehr Vertrauen – aber dann wird sich das Thema Gerste erledigt haben.

Da waren die Mäuse im Schuppen schneller, das blieb vom Türkranz übrig, der dort gelagert war:

 

GlückAuf!

Im Advents – Atelier: Strohsterne

Ich finde es immer wieder herausfordernd, mit dem, was zur Hand ist zu gestalten. Zur Hand hatte ich dieses Jahr ein Gerstenfeld neben meinem Garten – und von dem, was nach der Maht stehen geblieben ist, habe ich reichlich abgeschnitten: Möglichtst lange Halme Gerste, auf dem Feld getrocknet. Insgesamt hatte ich ungefähr zwei Eimer voll.

Und das kommt dabei heraus:

Mein Oktober Kranz – den führte ich bereits einmal vor.

Eine Garbe für die Fensterbank – kippelige Sache, bis die mal so stand wie sie sollte:

Und zur Zeit: Projekt Strohsterne. Jede Anleitung fängt an mit „Sie benötigen eine Packung Strohhalme aus dem Bastelladen“ Pffft. Ich nicht. Ich habe meine Gerste.
Die allerdings ist nicht so schön gleichmäßig wir gekaufte Strohalme – weder in Farbe noch Dicke oder Länge.

Dafür sind meine Strohsterne einzigartig. Jeder ist ein unverwechselbares Unikat.

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Was aus all den Strohsternen wird bekommen Sie in Kürze zu sehen. Ich habe noch ca. 40 Stück vor mir …

Und was basteln Sie so zum Advent?

Glückauf!