Der April Kranz

Der Sommer naht – und der April Kranz ist ein Überblick über mehrere Sommer-Pullover der vergangnen Jahre. Mal wieder ein Reste Projekt:

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Basis ist ein Drahtgestell, umwickelt mit 2 mm dicken Schaumstoff. Der „Schal“ ist knapp 2 m lang und einfach drumherum genäht. Nicht gerade ein schnelles Projekt, ich hatte die Länge des Schals unterschätzt.

GlückAuf!

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Auf der Nadel im April

Sublime Luxurious Tweed muss es mal irgendwo im Angebot gegeben haben, ich habe noch Garn für mindestens zwei, wenn nicht drei Pullover.

Aus dem Wollweißen wird gerade ein top-down gestrickter Pullover mit einem Allover Zopfmuster. Mal wieder Raglan. Sitzt, passt, bewährt.

Wer den Fehler findet, darf ihn behalten.

Immer noch – und wohl auch noch eine Weile – auf der Nadel: Der Zopfmuster-Schal. Dieses Modell wird mich sicher noch ein paar Monate begleiten, zwei-drei Rapports sind genug, dann muss ich etwas anderes stricken, das flotter von der Hand geht und zum Fernsehen geeignet ist.

Eine Babydecke in wollweißem Baby-Merino:  Modell L bekommt ein Geschwisterchen, da Fräulein L im April auch ein Geschwisterchen bekommt. So weit zum Thema flottes Stricken beim Fernsehen: 100 cm x 115 cm ist die Vorgabe.
280 Maschen mit Nadel Nr. 3 angeschlagen, eine Reihe dauert knapp 6 Minuten. 5 Reihen ergeben 1 cm.
Es wird etwas breiter als 100 cm, bei genauerem Nachmessen auf 2 Nadeln ergeben die 280 Maschen 120 cm. Maschenproben sind was für Feiglinge.
Also nehmen wir das Modell dieses Mal quer und stricken 100 cm. 75 cm sind bisher vollbracht. Das Geschwisterchen ist für Mitte April avisiert.
Nu‘ rechnen Se mal schön…

Fingerübungen in Fair Isle. Liegen schon eine ganze Weile, weil ich unentschlossen bin, ob es Socken oder Stulpen werden sollen.DSC_0466Und die ewige Restesocke ist auch fortgeschritten.
Immer mal wieder ein Garnrest dazu 🙂DSC_0256

Nicht mehr wirklich auf der Nadel, aber noch nicht komplett fertig gestellt: Ein Schal aus Donegal Tweed von Lang Yarns.

Die Muster sind, bis auf eine paar wenig „Zöpfchen“, ausschließlich links rechts. Ich finde es gelungen, würde es aber in solchem Garn nicht nochmal machen. Das Garn ist so stark strukturiert, dass die Musterung untergeht.

Das Werk ist noch nicht vollendet, weil ich noch darüber nachdenke, es mit einem Pelzrand zu versehen. Im Depot sind noch zahlreiche Pelzstücke – hauptsächlich Reste alter Mäntel.
Entweder kriegt der Schal einen Rand aus Bisam oder Fuchs:

Meine Werke finden Sie im Übrigen auch auf Ravelry, dort gibt es (zum Teil) auch die Anleitungen.

Und was stricken (oder häkeln) Sie gerade so?

 

GlückAuf!

Nichten – Hasen

Es gibt zwar keinen speziellen Osterkranz in HansensGasse – aber dafür ein anderes Osterprojekt: die Nichten Hasen.

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Die Anleitung gibt es für lau hier: HansensGasse auf Ravelry

Frohe Ostern und – GlückAuf!

Der März Kranz

Leben ist das, was passiert, während man eigentlich was ganz anderes geplant hatte. Wie wahr, wie wahr. Zur Zeit passiert viel, und nix davon war so geplant – und das erklärt mein Schweigen hier.

Aber, turbulente Zeiten verlangen nach jedem bißchen Kontinuität, und sei es so etwas lapidares wie ein Türkranz. Er sei Ihnen also nicht vorenthalten, der März Kranz.

 

Entstanden aus:

  • Einem Körbchen voller Mini-Wollknäuel, dem Weihnachtsgeschenk meines Neffen, der seine Tante (fast) auf das Thema stricken reduziert. Kluges Kind.
  • Etwas festem Draht.
  • Zwei alten Metallstricknadeln.

 

Die Machart erklärt sich, glaube ich, beim Anblick von allein: Draht durch  Miniwollknäuel gebohrt und zum zweifachen Kreis gebogen. Geschlossen. 2 Stricknadeln zur Verzierung und gleichzeitig Stabilisierung kreuzweise hindurchgebohrt. Aufgehängt. Fotografiert, leider nur mit dem Handy, sorry.
Fertig.

Glückauf!

 

Auf der (Häkel-)Nadel. Decken. Schon wieder.

Fragen Se‘ nich‘. Ich weiß auch nicht, wohin ich mit all den Decken will.
Aber Häkelquadrate sind die ideale Arbeit „für mal eben zwischendurch“, genau wie Socken. Und so entsteht in HansensGasse eine Häkeldecke nach der anderen.

Zur Zeit sind fünf Werke in der Entstehtung.

Quadrate in Farben des Indian Summer. Müssen eigentlich nur noch zusammengehäkelt werden, aber genau daran hapert es. Ich kann mich nicht entscheiden, wie.

Weiße Quadrate mit farbigem Auge – entstehen immer dann, wenn noch ein ganz kleiner Rest farbige Baumwolle übrig ist. Und landen auf dem großen Haufen. Und warten auf die zündende Idee, was daraus entstehen soll.
Vorschläge?

 

Beliebige Häkelquadarate – farbig gemischt. Sollten mal eine Weste werden. Ich denke noch darüber nach. Könnten auch eine Decke ergeben. Garn ist noch vorhanden.
Auch zu sehen: Das wundervolle Geschenk meines Neffen, ein Spannblock für Häkelquadrate aus Holz und großen Nägeln. Sehr hilfreich für meine zahlreichen Deckenprojekte 🙂

 

Hektagon ist ein Ansatz in Grüntönen. Mühselig, weil das Zusammenfügen sehr umständlich ist. Auch ein Werk, das noch wachsen muss, um irgendeinem Zweck zu dienen.

Und schließlich ein Mammut, von dem ich ausnahmsweise genau weiß, was damit passieren wird: Wenn im alten Haus auf dem Land das Schlafzimmer fertig ist, wird diese Decke unsere Schlafstatt zieren.
Es sind Doilies, Deckchen, Quadrate verschiedener Art, gestrickt, gehäkelt, nur ungefähr gleich groß, auch mal unterschiedlicher Form. Zur Zeit arbeite ich in vier Farben, ob alle in der Decke Verwendung finden, ist noch ungewiss. Der Gatte mag das dunkle Oliv in der Kombination nicht. Ich bin geneigt, ihm zuzustimmen.
Bisher würde die Zahl der Quadrate noch nicht einmal ein Kinderbett bedecken (Sie sehen allerdings in der Collage nicht alle Teile), also muss ich mich noch ein wenig ranhalten. Ich hoffe sehr, dass mein neues Bett lange vor der Decke fertig ist!

Soweit dazu. Stand heute sind es 54 Quadrate. Ich benötige ca. 320 davon. To be continued.

GlückAuf!

Der zeitlose Kranz – oder: Was aus den Sukkulenten geworden ist

Dieser Kranz braucht keinen Monat – er bleibt! Dafür hängt er auch nur zu Fotozwecken an der Tür, sonst hängt er im Windfang. Die Bewegung der Tür würde er wohl nicht lange überstehen – ausserdem ist er recht schwer.

 

 

Er hängt nun seit dem Herbst dort – den Winter übersteht er bisher ganz gut.

Meine Sukkulentenzucht hatte für zwei Kränze gereicht, meine Mutter hat auch einen bekommen.

Die Basis ist ein geflochtener Korbkranz, mit Folie ausgeschlagen.

GlückAuf!

Das alte Haus: Bad

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Wenn ich weiterhin drauf warte, dass im alten Haus wirklich was komplett fertig ist, bekommen Sie nie etwas zu sehen. Und da dies schließlich ein Blog über ein altes Haus ist (steht oben drüber!) gibt’s jetzt mal mein erst zu 90% fertiges Badezimmer.

Zur Erinnerung… hier ein paar vorher / währenddessen Fotos:

Dieses Bad ist winzig – und lang. Auf den Heizkörper haben wir verzichtet und eine Fußbodenheizung verlegen lassen. Die Dusche ist ziemlich genau da, wo sie vorher auch war – das WC ist hinter die Dusche gewandert. Dort hat der Abbruch einer Mauer einen Hohlraum freigelegt. Vorher musste man in einer Art vertikalem Limbo um das WC herum in die Duschwanne balancieren. Jetzt ist man beim Duschen von zwei Duschvorhängen umgeben und das WC ist am Ende des Raumes.
Das Dachfenster ist neu und vergrößert den Raum optisch enorm!

 

Die Wände, dort wo sie nicht aus freigelegtem Bruchstein bestehen, sind mit Tadelakt verputzt. (credits für die Ausführung gehen an das fabelhafte Team der Firma Lehmbau Josef)
Das kleine Stück Fries stammt von einem Kachelofen, das ich bei der Renovierung des Hauses meiner Großeltern gerettet habe. Der Ofen war längst abgebrochen – dieses Stück hatte als einziges überlebt. Das Holz für Waschtisch und Fensterbank ist geölte Eiche. Es hat mich einiges an Überzeugung für den Schreiner gekostet, die Kanten und Kurven weitestgehend zu belassen – ging ihm gegen die Handwerker Ehre.
Dort, wo bei Freilegen der Bruchsteinwand Löcher entstanden habe ich sie so belassen und habe nun eine Art Seifenschale.

Die Armaturen sehen auf den Fotos sehr goldig aus – es ist Bronze.
Ich konnte nicht wiederstehen, einen Satz Baumwollwaschlappen zu stricken.

Es fehlen noch:

  • die zweite Dusche, eine Schwallbrause (ich habe noch keine passende gefunden);
  • die Türen unter dem Waschbecken;
  • die Aufhängung für die WC Bürste – muss „nur“ noch angeschraubt werden;
  • der Spiegel – ich tüftele an einer eigenen Konstruktion Spiegelschrank mit einem alten Bilderrahmen – Stauraum ist vonnöten;
  • die Beleuchtung für den Waschplatz – ich weiß, was ich möchte, es wartet noch darauf, gefunden zu werden;
  • die Duschvorhänge sind improvisiert – es sollen helle, unifarbene werden. Die muss ich allerdings nähen, da sie überlang sein müssen;
  • eine Tür – platzsparend werden wir eine der ursprünglichen Zimmertüren als Schiebetür aussen anbringen.

Ich genieße nun meine Duschhöhle mit warmen Füßen – es hat lange genug gedauert!

Glückauf!

 

 

Der Februar Kranz

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Wir nähern uns in Tages-Portionen dem Frühling. Also weicht das Winterschild dem pastelligen Farbenmeer und der Februarkranz kommt farbenfroh daher. Das ist das Höchsmaß an BUNT, das in HansensGasse geht …


GlückAuf!

Pullover Parade Teil 4

Und was sonst noch so von der Nadel gehüpft ist im Januar, und kurz vorher.

Die Parade beginnt mit einem Pullover ohne Bild – der Schalkragen Pullover für den Neffen ist fertig. Nicht zu meiner vollen Zufriedenheit, aber das ist nicht der Grund. warum es kein Foto gibt. Aus mir unerklärlichen Gründen musste der Pullover aus reiner Merinowolle (Bingo, Nadel Nr. 5) mit in die 40°C in Südafrika.
Sei’s drum.

Es folgte ein Quickie für me myself and I, Herself Lady HansensGasse: das beliebte SummerRaglan Modell von Heidi Kirrmeier (zu finden als kostenloses Muster auf Ravelry, von mir bereits mehrfach zur Umsetzung gebracht, siehe hier und hier)

Aus Sublime Luxurious Aran Tweed, (40% Wolle/40 % Baumwolle 20% Llama) mit blauen und gelben Tweednupsis auf braunem Grund. Warm, aber leicht. Ich bin begeistert:

Bereits vor längerer Zeit fertig gestellt, ein Sommermodell. Leider mit schlechten Fotos, ich bitte um Verzeihung. Die Inspiration kam von hier: Redy von AnkeStrick

Ein lockerer Sommerpulli mit riesigem Rollkragen, der variabel zu tragen ist. Für Ärmel und Körper habe ich das Muster abgeändert. Ein Favorit, aus Baumwolle von Moya Yarn.

Socken sind fertig geworden – meliert mit lila:

Fäustlinge – feine Resteverwertung, Wunsch aus der Familie:

Soweit zur bisherigen Produktion.

 

GlückAuf!