Ein Umbau steht an

Ein kleines Haus auf dem Land –  ein großer Traum. Damit der Traum auch für Menschen über 1,75 m Körpergröße (sprich: den Gatten und mich) in ungebückter Haltung zu geniessen ist, muss sich im Obergeschoss etwas ändern.

Zwei Jahre habe ich mir Zeit gelassen, zu probieren, wie wir die Räume nutzen möchten, wann wo das Licht am schönsten ist, wo welche Möbel stehen sollen.
Und in diesem Früjahr soll es losgehen.

Der Plan vom Haus für Sonne, Licht und Wärme

Da Amt war gegen meine ursprünglichen Pläne, an der Südostseite auf ganzer Front die Sonne mit Licht und Wärme ins Haus zu lassen. Zur Zeit gibt es im Dachgeschoss nur Dachflächenfenster.
Ein Kompromiss musste her. Ich kommentiere den Weg bis dahin jetzt nicht. Aber wenn ich es täte, hörte sich das nicht nett an: Die Begriffe „mein Haus“ und „ich muss dort wohnen, und ich muss es auch bezahlen“ und die Vergleiche mit den Bausünden der Nachbarschaft, die aber dem Amt genehm waren, wären noch die freundlichsten in meinem Repertoire. Habe ich spießig gesagt? Verbohrt? Geschmacklos? Nein, habe ich doch nicht, oder?

Nun wird es also eine Dachöffnung, die immer noch ganz viel Licht ins Haus holt. Und wieder freigelegtes Fachwerk. (auf dem Bild nicht zu sehen, auf der anderen Hausseite) Und ein isoliertes Dach (das Heizen mit Holz vergegenwärtigt einem den Energieaufwand eines schlecht isolierten Hauses sehr eindringlich)
Und irgendwann (später, nach dem nächsten Lottogewinn)  kommt noch ein Veranda-Anbau auf der jetzigen Terrasse, auf dem oben eine neue Terrasse entsteht, auf der man dann in der Morgensonne, direkt vor dem Schlafzimmer frühstücken kann.
Die Schlafzimmerfenster sind die drei großen, bodentiefen Fenster in der Gaube. Ob das Fenster daneben wirklich halbrund wird, steht noch nicht fest, es ist ein Oberlicht im Flur, damit es auch dort heller wird. Das Fenster darunter ist „auf der halben Treppe“
Das Dachflächenfenster links ist einer der Kompromisse: Dort ist das Bad, und das hat heute keine Sonne. Aber es war nicht möglich, die Gaube bis zum Rand des Daches zu ziehen. Siehe oben.
Das unterste sichtbare Geschoss ist übrigens der Keller, das Haus ist in den Hang gebaut. So kann man mit dreckigen Schuhen „untenrum“ reinkommen. Bei den Amerikanern heißt das „Mudroom“ und ich finde es sehr praktisch. Dort stehen Gummistiefel und ein großer Korb mit Puschen in allen Größen (falls der Besuch mit dreckigen Gummistiefeln kommt, was auf dem Land häufiger der Fall ist) In einem echten amerikanischen Mudroom steht ausserdem eine Bank (OK , ist bei mir ein Hocker) und es hängen Hundeleinen dort. Leinen hätte ich, sogar eine Hundeflöte von den Vierbeinern meiner Kindheit. Was fehlt ist der Hund. Der passt leider im Moment auch nicht zum Beruf. Aber – was nicht ist kann ja noch werden.

Die Entscheidung darüber, wer dann das Frühstück aus der Küche nach oben auf die Terrasse holt, steht übrigens noch aus. Kann ja auch noch werden.

Soweit mein Ausblick auf den großen Traum vom kleinen Haus für lange Menschen. To be continued, ich kann kaum erwarten, das es losgeht.

Glückauf.

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