Nähvergnügen, Gartenarbeit und noch mehr Stöcke in Wald und Flur!

Die Großcousine wünschte sich – ein Kleid. Und Schuhbeutel. Und da vom Seeluft-Stoff noch soviel übrig ist (immer noch!) habe ich genäht:

Das Gelbe ist kein Schubeutel. Das ist ein Kleid. Unter den Schleifen sollen die Arme rausgucken, zwischen den Schleifen der Kopf. Wollte ich nur gesagt haben.

Diese Eisheiligen haben es aber in sich! Lausekalt ist es, und es ruft nicht wirklich zur fröhlichen Gartenarbeit. Aber – wat mut dat mut, sonst brauchen wir bald eine Machete für die Wiese. Am Wochenende kommt Besuch und ich hoffe doch sehr, dass wir den anstehenden Geburtstags-Erdbeerkuchen-Kaffeeklatsch draussen abhalten können. (Sonst muss ich auch noch drinnen wirbeln, das hatte ich eigentlich nur eingeschränkt vor…) Also Rasen gemäht und Beete geharkt, bei kaltem Wind und nicht wirklich wärmender Sonne. Wenigstens ist mir jetzt warm von der Bewegung…

Und hier, wie versprochen: Die Erklärung, warum so seltsame Gebilde an Feldern und Wiesen herumstehen.

Die sind für die WILDSCHWEINE. Besser gesagt, gegen die Wildschweine. Die Borstenviecher haben in den letzten Jahren extrem zugelegt – und ernähren sich nicht, brav und artig, von dem, was sie so im Wald finden, sondern von dem, was Mensch so anbaut. Und diese Schweinerei kostet Geld, viel Geld. Denn wenn ein Landwirt so ein umgemachtes Feld (die Schweine wühlen mit der Nase die Felder um und suchen sich das gekeimte Saatgut raus) wieder neu einsäen muss, ist das viel Arbeit. Sau-Arbeit, im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Schweine machen auch vor Wiesen nicht halt: Unter Maulwurfshaufen und Kuhfladen finden sie Schnecken und Würmer, und die fressen sie für ihr Leben gern. Und die Wiese sieht nachher aus wie ein Acker.

Das machen die Schweine vorzugsweise nachts – und am Morgen sieht man dann die Bescherung.

Um also die Schweine davon abzuhalten, stellen Jäger und Landwirte stinkende Schwämme auf. Die werden auf die Stöcke gespiesst und mit einem – für Mensch und Schwein sehr unangenehmen – Elixier beträufelt. Und damit der Regen das Zeug nicht sofort aus den Schwämmen spült, stülpt man einen Yoghurt- (Kefir-, Kartoffelsalat-, Dickmilch-, Sonstwas-) Becher drüber.
So ist das mit den Schweinen und den Yoghurt-Bechern.

Glückauf!

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