Ausflug nach Novi Sad

Die Gassenfrau war unterwegs. Dieses Mal in Serbien, in Novi Sad. Wer interessiert ist, macht sich bei Herrn Wiki oder bei Herrn Guhgl über die sehr wechselhafte Geschichte dieser Stadt an der Donau schlau, ich berichte hier nun nur subjektives. Und das ist nahezu ausschließlich positiv, denn ich war  s e h r  angenehm überrascht. Ich reiste ohne sehr konkrete Vorstellungen an, ein Familienbesuch war Anlass für den Wochenendausflug. Meine Eindrücke in Stichworten – ungeordnet:

Viele junge Menschen und viele Kinder – ausschließlich freundliche und höfliche Menschen – jeder spricht Englisch (sonst wäre ich auch ziemlich aufgeschmissen gewesen)- die Stadt hat sehr schöne Ecken – es gibt sehr sehr leckeres Essen – die Strassen sind bis auf wenige Ausnahmen gut – vieles ist schön restauriert, vieles allerdings noch nicht, aber an jeder Ecke wird gewerkelt und gebaut.

Einzig abschreckendes in der Stadt waren für mich an den Kreuzungen bettelnde Strassenkinder. Auch wenn die Einwohner sich nach eigenen Aussagen damit arrangiert haben, komme ich damit nicht so gut zurecht. In keinem Land der Welt.

Am ersten Abend waren wir  in einem Lokal, dass weiter ausserhalb liegt und auf einem alten Bauernhof eingerichtet war. Das Essen war toll, lauter leckere Naschereien und eine riesige Auswahl. Aber das Beste war die Einrichtung: Überall gab es was zu entdecken, eine hübsch arrangierte riesige Ansammlung von Fundstücken und Kuriositäten.
Ein schöner Biergarten unter alten Bäumen, eingerichtet mit lauter bunt angestrichenen Möbeln. Das Wetter erlaubt es, dass draussen regelrecht „eingerichtet“ wird – seit April hatte es dort gerade zwei mal geregnet! Wir genossen die Stadt Ende Oktober bei 28° C, im Sommer wird es dort noch viel heißer. Die Farm war genauso, wie ich mir einen ungarischen Bauernhof vorgestellt hatte, und Ungarn ist in der Tat nicht weit entfernt.

Ich habe Ihnen ein paar Bilder mitgebracht:

Demnächst hier noch mehr von diesem Ausflug, Sie bekommen noch Bilder der Festung und vom Marktbesuch am Sonntag.

Glückauf!

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