Baustelle: Vorher und Zwischendurch / Construction Site: Before and in between

(please scroll down for English translation)

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Es wird noch eine Weile dauern, bis es hier „Vorher/Nachhher“ Fotos meines Landhaus-Umbaus gibt. Aber es gibt schon ein paar Ecken, die so sind wie sie bleiben sollen. Oder doch – fast so. Deswegen gibt es jetzt „Vorher/Zwischendurch“.

Ein Vorher-Foto, das auch ein Nachher-Foto sein könnte, ist die Wand des zukünftigen Gästezimmers. Beim Abreissen der Tapeten kam farbiger Putz zum Vorschein. Das hatten wir in den anderen Räumen auch, aber dunkelblau und tannengrün waren nicht wirklich einladend.
Und dann kam das: PINK. Im Baujahr 1924 ist wahrhaftig jemand auf die Idee gekommen, die Wände die Wände in pink zu verputzen. Mein Entschluss stand sofort fest: Das bleibt so. Zumindest zum Teil, den einige Stellen sind nicht mehr zu retten – und an eine der Wände kommt eine Wandheizung. Das dieser Entschluss nicht auf sehr viel Zustimmung beim männlichen Teil der Hausbewohner stieß, sei hier nur am Rande erwähnt…

Pink nun wieder stellt mich vor ziemliche Herausforderungen, was die Einrichtung und Gestaltung des Zimmers angeht, aber so weit ist es noch nicht. Zur Zeit ist es provisorisches Schlafzimmer. Kommt Zeit, kommt Idee für pink.

Diese Art von farbigem Putz habe ich inzwischen in mehreren alten Häusern hier entdeckt – anscheinend war das damals Mode (oder einfach nur günstig). Oder die Maler hatten keine anderen Ideen.

Im zukünftigen Wohnzimmer haben sie sich in himmelblau ausgetobt. Für den ganzen Raum etwas heftig, und an einigen Stellen auch nicht mehr zu retten. So haben wir ein „Farbfenster“ belassen. Ob das Sofa da so stehen bleibt entscheiden wir, wenn drum herum nicht mehr so viel Baustellenchaos herrscht – der Bildausschnitt enthält Ihnen viel vor!

Der Kamin wird noch mit Leinöl behandelt um die Farbe zu intensivieren, soll aber auch so bleiben. Die restlichen Wände sind mit Lehmputz versehen und mit weißer Lehmfarbe gestrichen, wie sonst in allen anderen Räumen auch.

 

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Vorher – before

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Zwischendurch – in between

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Handgeformte alte Ziegel, mit viel Mühe freigeschrubbt. – The chimney made of old bricks.

It will take a while before I can post real „before/after“ photos, for now I’ll show you some „before/in between“ impressions.
The first one actually is before and after. This is the wall of the future guestroom. Stripping off the wallpaper, we discovered this pink plaster – and I decided immediately to keep it that way, at least in parts of the room. This decision wasn’t (isn’t) really popular with the male inhabitant of this house, by the way.

It’s going to be a bit of a challenge to decorate this room, but that won’t happen to soon anyway. And I’m pretty sure that the ideas will come, once I start decorating.

I found this kind of coloured plaster in several houses around here, seems to have been very fashionable (or maybe just affordable) in 1924, when the house was built.
We had dark blue and dark green walls in other rooms, not very attractive. But we decided to keep a part of the light blue wall in the future living room. The picture is an „in between“ as I’m not sure wether the sofa will remain in that spot.
And then there is the chimney, made out of old red bricks. It will be treated with oil to intensify the colour of the bricks, but apart from that, I’ll leave it the way it is. I like the contrast with the white wall next to it.
Now, back to work: Painting all the other walls white seems a never ending story…

Nun wieder: an die Arbeit. Alle anderen Wände weiß zu streichen nimmt quasi kein Ende…

GlückAuf!

2 Gedanken zu “Baustelle: Vorher und Zwischendurch / Construction Site: Before and in between

  1. Oh, das finde ich immer spannend, was unter alten Tapetenschichten verborgen ist – selbst in Jahrhundertwende-Mietwohnungen findet man oft noch die alten Farben und schablonierte Bordüren, aber oft in sehr düsteren Farben, wie man es damals mochte. Wirklich eine gute Idee, die alte Farbe in einem abgegrenzten Feld zu erhalten, das sieht mit den geradlinigen Möbeln sehr gut aus.

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    • Vielen Dank – ja, da war auch unser Gedanke: Dieser Raum wird zwar gemütlich aber überhaupt kein bißchen „shabby“ oder „vintage“. Da war diese klare Abgrenzung das beste Stilmittel. Bei der pinkfarbenen Wand denke ich über einen Holzrahmen nach, der Raum wird ein bißchen „verspielter“.
      Ale Räume hatten, ca. 15 cm unter der Decke eine dunkelgrüne Linie – als Schmuckstreifen, denke ich. Hier auf dem Land war das wahrscheinlich schon sehr verwegen!

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