Lange Nacht des Selbermachens in HansensGasse am 24. September

HansensGasse ist dabei: als Gastgeber in der langen Nacht des Selbermachens, organisiert von DaWanda.

Hier geht es zur Seite des Workshops

Häkelquadrate
-Granny Squares, Rustic Lace Squares, African Flowers & Co.
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Ich freue mich darauf, mit den Teilnehmern im Quadrat zu häkeln! Bei diesem Event hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die verschiedenen Quadrat-Häkeleien auszuprobieren und (mindestens) ein Quadrat fertig zu stellen. Grundkenntnisse im Häkeln sollten vorhanden sein!
Material und Häkelnadeln werden gestellt, natürlich kann jeder auch eigenes mitbringen. Jeder Teilnehmer erhält, neben genug Material für den Abend, ein ausführliches Booklet über die verschiedenen Häkelquadrate.

Geplante Themen:

Die verschiedenen Häkelquadrate – Decke, Kissen, Kleidung & Co: Was sich alles so machen lässt aus Häkelquadraten – Eine kleine Materialkunde – Häkelschriften lesen – Frage und Antwort: Häkeltricks und -techniken nachgefragt –
Viel Spaß und ein schöner Abend!

Besonders geeignet ist der Abend übrigens für Linkshänder: Ich häkle selbst mit links.

Wir werden nicht verhungern oder auf dem Trockenen sitzen, ein Snack und Getränke sind im Preis inbegriffen.

 

Ich freue mich auf viele Teilnehmer und jede Menge Häkelei im Quadrat!

 

 

GlückAuf!

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Strick für E & O

quer

Zwei junge Damen wünschten sich Pullover mit Muster. Einmal grau und einmal blau, bitte.

Im folgenden sehen Sie die Dokumentation der Entstehungsgeschichte – ich kommunizierte mit der Kindesmutter per WhatsApp, also gibt es leider nur Handyfotos.

Erster Schritt: Auswahl von Wolle und Muster.
Für das Muster gab es eine eigenes Pinterest Bord“Strick für E & O“. Inspiration „So in der Art“ und Ausschlussverfahren „Zu süß“ oder „Geht garnicht“.
Schlussendlich habe ich zwar über Ravelry dieses Muster erstanden, letztlich aber doch selbst kreiert: Größe und Maschenprobe passten vorne und hinten nicht, und das ist beim Fair Isle Muster nun mal eine conditio sind qua non.

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Dann Garn: Es sollte weich und waschbar sein, natürlich ohne Kunstfaser. Fündig wurde ich bei Love Knitting, Garne von Rowan aus Merino und Seide.

 

Diese Farbauswahl ist es schließlich geworden:

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Maschenprobe mit Nadeln Nr. 4 und 4,5. Ich stricke zwar relativ locker, aber Nr. 4 war mir zu „brettig“ für kleine Mädchen. Also Nr. 4,5:

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Maß nehmen im fernen Hamburg – alles per WhatsApp. Feine Sache:

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Losgestrickt. Und ständig gemessen:

Es sieht einem Pullover schon ähnlich:

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Die ersten Musterreihen. Bitte unbedingt auf passenden Nagellack und die farblich passende Schürze achten (selbst, wenn man beim Stricken eine Malerhose trägt. Weil man eigentlich besser Wände anstreichen sollte. Aber das wird ein anderer Blogbeitrag)

 

Und immer wieder: Messen.

Das Muster wächst:

Und: Abgekettet. Fertig gestrickt (Suchbild: Finden Sie zwei Fehler. Handgemacht eben):

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Ein Fadenmonster:

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Spannen. Blocken. Und – Fäden vernähen. Dabei habe ich versucht, die langen Spannfäden mit einzufangen, damit kleine Mädchenfinger nicht beim Anziehen dartin hängen bleiben.

Das ging zügig. Es folgt Nr. 2 – das kleinere Modell. Blau war gewünscht.

Zwei Pullover fertig. In 10 Tagen. Das ging flott.

Und mit diesem Rest vom Fädenvernähen hat diese Foto Love Story auch ihr glückliches Ende:

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GlückAuf!

Der Blog Imperativ.

Schluss. Aus. Punkt. Ich nicht.

 

GlückAuf!

Online so faul…

… aber sonst, ganz ehrlich, sehr emsig.

Nun ist es schon wieder zwei Monate her seit dem letzten Beitrag. Ich habe eine lange Liste toller Ausreden  Begründungen, die ich Ihnen aber jetzt erspare.

Dafür gibt es die Behauptung, dass ich an der Wolle aber gar nicht faul war und die Ankündigung, das demnächst hier auch unter Beweis zu stellen.

Und den zarten Hinweis darauf, dass es Neues im Shop gibt. Klickssu und guckssu hier

So, und mit der Präsentation von Decke, Schühchen und Mütze bin ich dann auch schon wieder weg. Dieses Babypaket war über ein halbes Jahr in Arbeit, weil „L“ ja erst im Sommer kommen sollte. Dann kam sie im April und ich habe sämtliche Akkord Strickereien überholt. Die Decke ist riesengroß, reicht für ein Bett – das Messen habe ich vergessen, weil sie so schnell verschickt werden sollte. Mutter und Kind wohlauf, und warm genug dürfte ihr mit der Decke auch sein.

Material: Schoeller Stahl Baby Merino / Nadel: Nr. 3 / Muster: kraus rechts / Monogramm glatt rechts / Rand: I-cord nach Elizabeth Zimmermann Anleitung (auf Englisch) hier / Fotos : Handy. Sorry.

 

Glückauf!

Meine einzigartige Meise

Ein sehr spezieller Moment – diese kleine Blaumeise saß aufgeplustert auf meiner Terrasse und ließ sich ohne weiteres einfangen. Ein Auge war verklebt. Ich habe es, ganz vorsichtig, mit einem Wattestäbchen geöffnet – und sie flog wieder fröhlich davon.

Ein wunderbarer Moment und wahrhaft beflügelnd – für die Meise und für mich!

Leider hat sie es dennoch nicht geschafft, abends fand ich sie tot unter der Terrasse. Der Lauf der  Dinge und völlig normal – trotzdem traurig.

Traurig über den Tod einer Meise fiel mir der Kleine Prinz und seine Begegnung mit dem Fuchs  ein.

„Du bist für mich nur ein kleiner Junge, ein kleiner Junge wie hunderttausend andere auch. Ich brauche dich nicht. Und du brauchst mich auch nicht. Ich bin für dich ein Fuchs unter Hundertausenden von Füchsen. Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt …“
(Antoine de Saint Exupéry, Der kleine Prinz)

So war das auch mit mir und meiner Meise. Sie war für mich einzigartig.

 

Glückauf!

 

Warme Köpfchen und Füßchen

So lange ich mich erinnern kann strickte meine Großmutter. I m m  e r . (Wenn sie nicht gerade äußerst erfolgreich ihr Unternehmen leitete. Nur damit Sie sich jetzt niemanden in Kittelschürze mit Dutt vorstellen.)

Die gesamte Familie profitierte von Socken, Jacken und Pullovern, die so entstanden. Es wurde aber auch ständig gestrickt, um zu helfen. Unzählige Mützen, Socken und Kinderjäckchen wanderten jährlich auf einen Basar für einen guten Zweck.

Dieses Bild hatte ich vor Augen, als ich die Berichte aus einer Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge hörte, in der ständig Säuglinge und Kleinkinder ankamen. Mit Kleidung, die für europäisches Winterwetter völlig unzureichend war. Also habe ich gestrickt, Mützen und Schühchen:

Ich hoffen, dass mein kleiner Beitrag ein bißchen „Warmes Willkommen in Deutschland“ vermitteln konnte.

Glückauf!

Ist hier jemand?

Fragt mich ein Kommentar heute morgen.

Ich bin zutiefst beeindruckt… unfassbare 18 Monate vernachlässige ich hier meine Gastgeberpflichten, und Sie lieben Menschen kommen immer noch des Weges. Und hinterlassen Kommentare. Und fragen, ob alles in Ordnung ist.

Hach. Schön! Ich bin ganz gerührt (Ehrlich!)

Fest versprochen, ich zeige mich nun wieder. Und freu mich knubbelig, wenn Sie auch vorbei  kommen.

Also bis dann.

Glückauf!

 

PS: Ein bißchen was zu gucken gibt es schon mal. Quasi übergangslos zum letzten Post: Was aus der Skyline meiner GrannySquares wurde.