Geburtstags-Kaffeeklatsch in HansensGasse

Heute mal ohne viele Worte – mit Fotos vom Kaffeeklatsch zum Mai-Geburtstag. War fröhlich, sonnig und lecker:

Glückauf!

Wilde Küche: Rehrücken

Wir sind ein Jägerhaushalt, und dementsprechend gibt es häufig Wild. Und da in der nächsten Woche die Bockjagd aufgeht  (*) muss, für das neue Fleisch Platz in der Kühltruhe geschaffen werden. Also gab es REHRÜCKEN.

Das geht ganz einfach.

Die Zutaten:

1  Rehrücken (reicht mit Beilagen für mindestens vier Personen)
1/2 Sellerieknolle
4 Möhren
1/2 Stange Porree
1 mittelggroße Zwiebel
Speck in Scheiben – soviel, das damit der Rücken abgedeckt werden kann
80 gr Butter
Salz & Pfeffer
6 Wachholderbeeren
4 Lorbeerblätter
Wildfond für ca. 1/2 Liter
250 gr Schmand oder saure Sahne

Das Fleisch abspülen und trocken tupfen, die Haut abziehen (mit einem seeehr scharfen Messer immer etwas anritzen und dabei leicht ziehen)
Mit Salz und Pfeffer einreiben.
Mit dem Speck abdecken, die Scheiben etwas überlappend legen.

Das Gemüse putzen, in Stücke schneiden (die können ruhig groß sein)

Die Butter in einer großen Auflaufform im Ofen (200°C) flüssig werden lassen, das Fleisch und die Gemüsestücke hineinlegen.
Die Wacholderbeeren mit der Gabel etwas zerdrücken, mit den Lorbeerblättern dazugeben.

Das ganze sieht dann so aus:

Und nun für ca. 1 1/4 bis 1 3/4 Stunde auf der mittleren Schiene vor sich hin garen lassen. Immer mal wieder zwischendurch langsam mit Fond übergießen. (Alternativ kann man übrigens auch aus dem Gemüse einen Haufen machen und das Fleisch mitten drauf setzen.)
Das Gemüse aus der Form sieben und aus dem Sud mit Schmand oder saurer Sahne eine Sauce rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig.

Das Fleisch lässt sich anschließend ganz einfach mit einem großen Messer von oben nach unten vom Knochen schneiden.
Wer mag isst den Speck mit, er dient aber hauptsächlich dazu, das Fleisch nicht austrocknen zu lassen. Wildfleisch trocknet leichter aus als Schwein oder Rind.

An einem Rehrücken bleibt immer reichlich Fleisch hängen – das kann man auch kalt am nächsten Tag noch herrlich martialisch abnagen oder manierlich mit einem kleinen Messer ablösen und zum Beispiel Fleischsalat draus machen.
Bei uns gab es Drillinge und Spargel dazu, aber es passen eigentlich auch alle anderen Beilagen hervorragend.

(*) Ein kleiner Tipp: Ab dem 1. Mai dürfen in den meisten deutschen Bundesländern Rehböcke geschossen werden. Lassen Sie sich nicht erzählen, dass ausgerechnet der Herbst Wildsaison ist! Rehfleisch bekommen Sie am besten ab Anfang Mai! Vakuumverpackt und eingefroren bleibt es aber lange sehr lecker!

Glückauf!

So ein Käse!

Wieder was Leckeres entdeckt! Nicht erst heute, sondern schon vor geraumer Zeit – aber immer wieder und immer Neues beim „Käsemann“

Der Käsemann hat eine meeeeeterlange Käsetheke im hiesigen Bio-Supermarkt und ist Herr über die leckerste Käse-Auswahl weit und breit. Zu jedem Käse gibt es eine Geschichte – Herkunft und Herstellungsweise, Verwendung und natürlich Geschmacksbeschreibung. Viele der Käsereien hat er selbst besucht, und die Begeisterung für seine Produkte merkt man ihm an – und sie steckt an!

Und wie ich hier den Link zur Website einfügen will… entdecke ich bei Firma Guhgl den Blog des Käsemanns.

Also, hier gucken:

www.biokaese-besser-essen.blogspot.com

Mein Favorit ist ein Käse mit Honig und Rosmarin. Wie der heißt habe ich vergessen, aber zum Glück hilft der Käsemann auch bei Wortfindungsstörungen, die einen ob der Auswahl vor seiner Theke befallen, gerne aus.

Glückauf!

Leckeres…

… wird hier zukünftig veröffentlicht.

Selbstgemachtes oder woanders Entdecktes. Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen!

Leckeres entdeckt habe ich hier:

www.haus-lichtenhain.de

Die Apfelstücke in Schokolade sind – im wahrsten Sinne des Wortes – die Wucht in Tüten.   S u c h t g e f a h r  !  (ich bin über das Gefährdungsstadium längst hinaus und versuche auch gar nicht erst, mir die Sucht wieder abzugewöhnen)

Leckeres gekocht habe ich nach der letzten Ernte (danach auch das eine oder andere, sagt der Mitesser, aber dies habe ich sogar fotografiert!)

Davon zehren wir heute noch – quasi der Sommer im Glas. Schöner Nebeneffekt: beim Pflücken der Früchte denke ich lächelnd an die Ahnin, die einst die Obstbäume und Sträucher pflanzte. Nicht nur dann, aber dann besonders. Selbstgemachte Marmelade und eingekochtes Obst hat soetwas wahrlich tief verwurzeltes für mich.

Glückauf!