Das Sonntagsbuch: New Safari

Hier stelle ich Ihnen jeden Sonntag ein Lieblingsbuch vor. Es kann sich um Bücher über Einrichtung und Dekoration, Handarbeiten oder Reisen handeln. Es endet immer damit, dass ich Ihnen das Buch empfehle – und hoffe, Ihnen vorher durch meine Beschreibung und die Fotos einen Eindruck vom Stil und Inhalt gegeben zu haben.

In this column, I present to you one of my favourite books every sunday. It may be a book about decoration, crafts or traveling. It always ends with me recommending this book to you – hoping, that by my description and the photos, I give you an idea of content and style, so you can decide wether it worth for you.

The new Safari
Design Decor Detail
Robyn Alexander, Liz Morris und Craig Fraser
209 Seiten, Englisch
EUR 35,78

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Safari Stil – Raubtier-Muster und britische Kolonial-Herrlichkeit? Weit gefehlt. The New Safari stellt und Lodges vor, in denen zugegebenermaßen nur die Betuchten Urlaub machen, von denen aber wir aus dem Vollen schöpfend Design und Gestaltungsideen abschauen dürfen, die sich auch ohne großes Budget umsetzen lassen. Und die das angestaube Tropenhelm-Image der Großwildjägerei in die Wüste schicken.

Safari Style – animal print and colonial yesterday? Not here. The New Safari gives an insight into the luxury lodges in the game reserves and national parks of southern Africa. They’re the vacation spots for those who don’t travel on a budget – but we can have a peek and see all the great decoration, styling  and interior design.
And give the boot to old cliché of pith helmets and big game huntings.

SüdAfrika ist für mich eine Offenbarung was Design und Einrichtung angeht. Die Größe des Landes, seine Geschichte und seine Ausdehnung über unterschiedliche Klimazonen führt zu vielen unterschiedlichen Stilen. In diesem Buch geht es um das stilistische Erbe der Großwildjäger: Luxuslodges in den Nationalaparks und Reservaten des südlichen Afrika, in denen man ganz nah an der wilden Natur ist und dennoch im Luxus eines Spitzenhotels schwelgt.

South Africa is a real revelation to me speaking about decoration, design and style. Due to the history and the different climate zones the country has, there are several different styles in South African design – this book is abut going to the bush for game and nature. It’s the stylistic heritage of the big game hunters, of the safaris and the explorations on the dark continent.
It shows  luxury lodges in the game reserves and national parts of southern Africa, where guests are in the middle of nature but enjoying the luxury of the leading hotels worldwide.

Was mir an den gezeigten Einrichtungen besonders gut gefällt, ist die Verbindung von alt und neu und das Miteinbeziehen vorhandener natürlicher Gegebenheiten und Materalien. Da ist ein Felsen? Bauen wir die Terrasse drum herum. Es gibt besonders skurrile Formen von Pflanzen und Gestein? Nutzen wir sie zur Dekoration.
Farben, Strukturen, Materialien werden aufgegriffen und interpretiert – alles passt, alles ist harmonisch, aber nie langweilig.
Und immer ist klar: Die Natur ist der Star. Menschen halten sich hier auf, weil sie die Natur erleben, mitten drin sein wollen.

What I like most in the locations shown is the connection between old and new, is the fact, that natural surroundings and materials are incorporated into the design and creation. There’s a rock? Let’s build the porch around it. There are some bizarre forms, colours and structures in plants and rocks around us? Let’s use them for decoration.
There’s always harmony, but never it is boaring.
And one thing all the places shown have in common: The focus is nature. People come here to be close to it, to experience nature and wildlife.

Fazit: Wenn Sie wirklich ungewöhnliche Anregungen für Einrichtung, Styling und Design suchen ist dieses Buch eine tolle Quelle. Es ist rustikal jenseits vom überstrapazierten Country Chic. Es ist modern, ohne dabei Trends zu folgen. Es zeigt Ideen, die sich abgewandelt auch auf europäische oder amerikanische Gegebenheiten übertragen lassen.
Ein klare Empfehlung.
Ganz nebenbei gibt es Einblicke in einen faszinierenden Kontinent jenseits der herschenden Klischees – und macht Lust auf eine Safari.

So, when you’re looking for inspiration for styling and interior design, for a natural style that isn’t automatically country style – this is you source. It’s modern without being trendy. It shows ideas one can modify even for places on other continents. And, it gives you a little insight to a fascinating continent offside of the clichès and stereotypes of safari style – making you wanna go on safari on day.
Enjoy a look into the book:

Hier ein Einblick ins Buch – viel Vergnügen:

 

Auf meiner Pinterest Wand SAFARI gibt es noch mehr Afrika-Inspiration!

On my Pinterest board SAFARI you’ll find more images of safari style and inspiration for a trip to Africa.

GlückAuf!

 

Nachlieferung : Photos vom Sonntagsbuch

Mit Verspätung – hier endlich die Fotos des Sonntagsbuches:

A place for everything, Peri Wolfman, Charles Gold

Viel Spaß beim „Blättern“ – das Buch ist eine absolute Empfehlung!

GlückAuf aus

HansensGasse

Das Sonntagsbuch: A place for everything, Peri Wolfman, Charles Gold

A place for everything – Peri Wolfman und Charles Gold
EUR 19,25 – – im Antiquariat beim Online Buchhändler auch preiswerter zu finden!
190 Seiten / 27,9 x 21,7 x 1,5 cm / Englisch
Softcover
(Heute leider ohne Bilder, die werden nachgereicht)

Einer meiner All time Favourites – ich habe dieses Buch vor 14 Jahren in New York erstanden und nehme es bis heute immer wieder zur Hand, lasse mich inspirieren, freue mich an all den guten Ideen und an den Umsetzungen, die sich in meinem Haushalt aus diesem Buch finden lassen.

Aber langsam, was haben wir denn hier?

Kein Organisationsbuch im herkömmlichen Sinne, keine Anleitung für Schubladeneinteilungen oder Ablagesysteme. Insofern ist der Titel vielleicht etwas irreführend: Es hieße besser „A beautiful place for everything“
Denn der Fokus des Buches liegt nicht auf dem Aufräumen oder Wegsortieren an sich, sondern an schönen und ungewöhnlichen Wegen, das zu tun.
Inspirierend war der Titel für mich dennoch, denn ich habe es als Devise übernommen: Entweder, ein Ding hat einen eigenen Platz oder es hat hier nichts zu suchen. Das hilft beim Aussortieren ganz ungemein!

Das Buch ist aufgeteilt in die Räume eines Hauses – mit Zugabe von Keller, Schuppen, Wäscheraum und Arbeitplatz.

The “Everything” Closet
Kitchens and Dining Rooms
Living Rooms, Dens and Libraries
Bedrooms
Bathrooms
Sheds and Basements

Die Vorschläge zur Organisation werden mit schönen Mitteln umgesetzt – zumindest treffen sie genau meinen Geschmack: Körbe, Holzcontainer, Glas und Silbergefäße, vieles, was hier zweckentfremdet wurde und zum Sortieren und Präsentieren genutzt wird.
Für einige Vorschläge gibt es gleich – allerdings sehr vereinfachte – Bauanleitungen.

Was ich umgesetzt habe wollen Sie wissen? Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein: Der Schrank flog raus, stattdessen habe ich ein wandfüllendes, variables Regalsystem aufgebaut, dessen Einteilung sich nach meiner Garderobe richtet. Davor steht eine Kommode, die gleichzeitig als Falt- und Sortierfläche dient.
Neben meinem Arbeitsplatz steht eine stabile, große Tasche, die eine Hängeregistratur enthält. Darin befinden Unterlagen, die ich für Projekte außer Haus mitnehmen muss.
Hausschuhe werden in einem großen Korb aufbewahrt – das nimmt wenig Platz weg.
Meine Küchenschubladen haben Einteilungen, in denen jedes Teil einen bestimmten Platz hat. Was keinen Platz hat kommt nicht hinein, es fällt sofort auf, wenn etwas fehlt (sehr hilfreich bei den kleinen Dingen, die man nicht so oft braucht – aber wenn, dann fehlen sie einem sehr)

Fazit: Wenn Aufräumen nicht nur Wegräumen sein soll, sondern auch einen schönen Anblick zur Folge haben soll, ist dies das richtige Buch.

GlückAuf, haben Sie einen schönen Montag!

Das Sonntags Buch : The Natural Home von Hans Blomquist

The Natural Home – Hans Blomquist 2012
EUR 21,30 – im Antiquariat beim Online Buchhändler auch preiswerter zu finden!
159 Seiten / 2,2 x 22,9 x 26 cm / Englisch

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Dieses Buch begleitet mich beim Umbau meines alten Hauses und hat viele Inspirationen beigesteuert. Vor allem hat es mich ermutigt, einige der Wände im Originalzustand zu belassen: Der Charme des alten Putzes, die Schönheit unverputzter Ziegel werden hier toll dargestellt.

Das Buch ist aufgeteilt in zwei Teile:

Der erste Teil „Natural Elements“ geht auf die Verwendung und den Einsatz der zur Verfügung stehenden Elemente ein.

Der Autor, ein renommierter Stylist, stellt die Basics  „Plants and Foliage“, „Display“, „Colour“, „Texture“ und „Fabrics“  vor.

Er beschreibt seine Herangehensweise beim Umgang mit diesen Elementen und die Bedeutung in der natürlichen Dekoration. Und das tut er für mich sehr gut nachvollziehbar. Ein Grundkurs im Dekorieren und Einrichten mit natürlichen Elementen. Ohne Schleifchen, Herzchen und Schnörkel. Ohne viel Farbe.

Wenn Sie einen Blick auf meine Pinterest Wände (click!) werfen, erkennen Sie, dass das genau meinen Einrichtungs-Nerv trifft!

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Im anschließenden Hauptteil stellt er verschiedene Objekte vor. Alle sind im natürlichen Stil eingerichtet, alle gehen auf die Gegebenheiten der Immobilien ein, so wie sie vorgefunden wurden. Die Bewohner haben, meist sehr behutsam, den Charakter der Häuser, betont und in die Einrichtung integriert.

Die meisten Beispiele zeigen Einrichtungen, die wundervolle alte Gegenstände, Erbstücke, Flohmarktfunde und Trouvaillen einbeziehen, ohne dass es hinterher aussieht wie beim Trödler.

Und, und dass finde ich besonders wichtig, alle gezeigten Objekte und Einrichtungen scheinen echt zu sein. Kein Fake, nichts auf alt getrimmtes und nichts nachgemachtes (oder wenn, dann so gut, dass ich es nicht erkannt habe 🙂 )

 

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Mein Fazit: Erstens ist es ein wunderschönes Coffee Table Book für den puren Genuss beim Ansehen. Ein Format, das man noch gut in der Hand halten kann, mattes Papier in einer angenehmen Haptik und wunderschöne Fotos unbunter Einrichtungen.

Für jeden, der sich mit dem Umgang alter Baussubstanz beschäftigt und sich fragt, was zu erhalten und was zu rekonstruieren ist, macht dieses Buch Mut, Altes zu belassen.

 

GlückAuf!

Werthe Damen und Herren,

Distinguished Ladies and gentlemen, for english translation, please scroll down.

Werthe Damen und Herren, wenn Sie sehen, was ich heute gefunden habe wissen Sie, warum ich diese Anrede wähle.

Aber vorab erst mal MEA CULPA, erst kündige ich groß an, ich wollte  Ihnen hier jetzt jeden Sonntag ein Lieblingsbuch vorstellen und dann – nichts. Ich rede mich jetzt heraus mit dem Hinweis auf Probleme mit dem Internet (die immer noch nicht vollständig gelöst sind, die ich aber jetzt zu überlisten versuche. Psst.) Nächsten Sonntag gibt’s ein Buch, versprochen.

Aber zurück zu meinem Fund: Bei ebay gibt es oft „Dachbodenfunde“ Ob das immer welche sind, wage ich zu bezweifeln. Aber ich habe heute einen gemacht: Neben einer Menge von Briefen, Heften und Zeitungsausschnitten fand ich ein BUCH. (Also doch: Ein Post über ein Buch) Ach was, was sag ich, Buch. Ein Kleinod, eine Preziose.

Ich fand:

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Verborgen unter alten Bodenbrettern lag dieser „treue Ratgeber in Herzensangelegenheiten“. Ich weiß, dass die Tochter des Hauses später dort mit ihrem Ehemann, dem Dorflehrer, gewohnt hat. War es Ihres, Fräulein Anna?

Ich habe Ihnen das Titelblatt und die Inhaltsangaben abgelichtet – ein rührender Fundus an Situationen, für die es zu schreiben gilt:

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Wie hilfreich!

Einen der Briefe wollte ich Ihnen nicht vorenthalten. Statt einfach zu sagen „Nee, ich will nicht heiraten, Heiraten ist nicht mein Ding“ schreibe man:

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Ich bin entzückt!

Ich weiß noch nicht wo, aber das Buch bekommt einen besonderen Platz im renovierten Haus.

GlückAuf!

PS Sie werden es nicht glauben – den Nachdruck des Buches aus 1984 ist bei Amazon gelistet. Aber vergriffen. Das Original ist aus 1904 – also nicht Fräulein Anna, sondern höchstwahrscheinlich ihre Mutter.

Distinguished Ladies and Gentleman, when you see what I found today you’ll know why I address you so formally. But first, MEA CULPA – I promised to show you one of my favourite books each Sunday – and then there was nothing. I do apologize and talk my way out of it with internet problems (which are still not fixed, but I hope to have found a workaround. Psst)

But back to what I found: On ebay you often see “attic finds” I have my doubts if those are real ones. But I made one today. I found, between a pile of old letters, menus and newspaper clippings, a BOOK. (here you have it : a book)

What am I saying, a book: I discovered a little gem, a treasure.

 

I found:

„Complete letter directory for Lovers.

A true adviser in matters of the heart.“

 

And the title says:

„A true adviser in matters of the heart and other situations.
Sample letters for all situations of the love and family life and more.
For young ladies“

There are tons of letters for all the situations of life: Answers to a proposal, to the declaration  of love, telling your best friend about your new love (your engagement, your marriage), samples for parents to write when asked for their daughters hand in marriage (always both, positive and negative answers), how to thank the doctor who cured you (including the payment), asking for a favour, thanking for a favour done, giving notice to your employer, invitations, thank you notes for all reasons (including an inheritance – before or after?)

It goes on and on. How helpful!

It was hidden under the old floor of the attic in the house I’m currently renovating. I know that the daughter of the house later lived there with her husband, the village’s teacher. Was it yours, Miss Anna?

 I’ll try to translate one of the letters for you which I love a lot. It’s in a very old style German, but I’ll give it a go anyway.

Instead of just saying: “No, I don`t want to marry at all. Marriage is not my cup of tea” you’d better write the following:

“Dear Sir,

I have never considered marriage, because I am very happy in my present circumstances, and, furthermore, I am convinced of the state of marriage being filled with concerns and sorrows, which makes it impossible for me to put the luck of my future into any man’s hands.

Yours sincerely… “

Ain’t that cute?

I don’t know where yet, but the book will have a special place, once the house is completely renovated.

 GlückAuf!

PS: You won’t believe what I just found: The book is listed on Amazon! It was reprinted in 1984, but is not available at present.  The original was from 1904. So it wasn’t Miss Anna. Must have been her mother.

Baustelle, Kissen und ein Ankündigung

Die Baustelle nimmt mich weiter völlig in Anspruch – und wie das bei privaten Baustellen so ist, läuft sie am Wochenende zur Höchstform auf.
Vom vielen Schutt wegbringen habe ich den Eindruck, dass ich jeden abgerissenen Stein und jede Dachlatte des Hauses mindestens einmal in der Hand hatte… einsammeln, in Eimer füllen, zur Rutsche und – schwupps, ab in den Container. Container Nr. 4, für’s Protokoll.

Baustellenfotos sind aber nicht so erbaulich. Daher gibt es die heute nicht. Aber vielleicht erfreut Sie mein Bestellzettel für den Baumarkt für Montag:

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Wer hat schon immer einen Notizblock in der Hand?

Als Kontrastprogramm beschäftige ich die geplagten Hände (Klauen passt eher, Fingernägel werden völlig überbewertet) mit etwas Filigranerem. Und das kommt dabei raus:

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Passend zur Decke, die ja noch irgendwann fertig werden soll. Wie Sie unschwer erkennen können ist meine fäden-vernähende Schwiegermutter gerade nicht in der Nähe. Aber ich habe ja Geduld…

Und nun die angekündigte Ankündigung:  In Haus Nr. 7, so war bei der Einrichtung von HansensGasse geplant, will ich Ihnen meine Lieblingsbücher zeigen. Dieses Vorhaben ist ein wenig auf der Strecke geblieben, aber ich arbeite dran.

 

GlückAuf

Frau Heimwerkerin & Bücher

Das Budget gebietet es, dass viele Dinge im Rahmen des Umbaus selbst gemacht werden. Natürlich werde ich nicht aufs Dach klettern und auch keine Fenster einbauen.  Das Umbauprojekt hat aber noch viele, viele andere Schritte auf dem Weg zum Wohlfühl-Haus. Nun scheue ich mich nicht, einen Hammer in die Hand zu nehmen, und auch mit einer Bohrmaschine kann ich umgehen.

Aber – man lernt ja nie aus, habe ich mir gedacht und angefangen, zunächst zu forschen, was denn andere heimwerkende Frauen und andere Alte-Häuser-Umbauer so zu Papier gebracht haben. Also Umbau-Vorphase am Schreibtisch sozusagen.

Das ist meine bisherige Ausbeute:

Zugegeben, vom Preis der Bücher hätte ich schon eine Handwerkerstunde bezahlen können – aber ich hoffe doch sehr, dass ich mehr als einen Stundenwert Nutzen davon haben werde. Wenn ich mich ein bißchen mit den Büchern beschäftigt habe, werde ich darüber berichten.

Überhaupt, Bücher: Wenn die obere Etage umgebaut ist, wird es Unmengen von Platz für Bücher geben. Und dann träume ich davon, dass die Bücher nach Themen sortiert sind.
Dann gibt es Bücher über Natur, Bücher über Pferde, die über das Thema Garten und die über das schöne Wohnen und Dekorieren. Bücher über die kluge Hausfrau (nicht nur Kochbücher, die stehen natürlich in der Küche) und alle Arten von Handarbeiten. Ein Abteilung Geschichte und eine Abteilung Poesie. Und natürlich die Klassiker, Johann Wolfgang neben Friedrich, Eduard und Heinrich.
Nicht fehlen darf natürlich die Abteilung Philosophie.
Und natürlich Belletristik. All die Krimis, Romane, die Biographien und Reiseerzählungen sehe ich vor meinem inneren Auge schön sortiert und sofort schnell auffindbar im Regal stehen.
Einen Ehrenplatz bekommen all die alten Bücher, die ich geerbt habe. Zum Teil noch in Sütterlin, viele total zerlesen und durch die Hände von Generationen gegangen. Nicht, dass ich in einer 1900-Tuck Ausgabe von Karl May wirklich noch lesen würde – aber diese Bücher haben einen unschlagbaren Charme: Die Besitzer, die sich vorne stolz eingetragen haben sind meine Ahnen, der Zustand der Bücher macht deutlich, dass sie wirklich geliebt wurden und wahrscheinlich viele Stunden unter der Bettdecke bei Taschenlampenlicht existiert haben.
Und Schülbücher mit kolorierten Seiten, alte Atlanten – einfach wunderschön.
Das kann man doch nicht einfach wegwerfen, oder? Ich freue mich, wenn ich bald genügend Platz dafür habe!
Ich finde ja das Sortieren von Büchern nach der Farbe der Bücherrücken wirklich toll – aber nichts für mich. Bücher haben für mich eine thematisch-inhaltliche Ordnung, keine visuelle. Die einzige Ausnahme ist hier den Formaten geschuldet. Aber wenn ich große Bildbände und Atlanten unthematisch nebeneinander stelle, hat das eher praktische als optisch-dekorative Gründe.

So jetzt wieder: Ab in den Keller. Die Kisten wollen gestapelt und abgedeckt werden.

Glückauf!