Strick für E & O

quer

Zwei junge Damen wünschten sich Pullover mit Muster. Einmal grau und einmal blau, bitte.

Im folgenden sehen Sie die Dokumentation der Entstehungsgeschichte – ich kommunizierte mit der Kindesmutter per WhatsApp, also gibt es leider nur Handyfotos.

Erster Schritt: Auswahl von Wolle und Muster.
Für das Muster gab es eine eigenes Pinterest Bord“Strick für E & O“. Inspiration „So in der Art“ und Ausschlussverfahren „Zu süß“ oder „Geht garnicht“.
Schlussendlich habe ich zwar über Ravelry dieses Muster erstanden, letztlich aber doch selbst kreiert: Größe und Maschenprobe passten vorne und hinten nicht, und das ist beim Fair Isle Muster nun mal eine conditio sind qua non.

A-20160729-WA0013
Dann Garn: Es sollte weich und waschbar sein, natürlich ohne Kunstfaser. Fündig wurde ich bei Love Knitting, Garne von Rowan aus Merino und Seide.

 

Diese Farbauswahl ist es schließlich geworden:

A-20160729-WA0009

Maschenprobe mit Nadeln Nr. 4 und 4,5. Ich stricke zwar relativ locker, aber Nr. 4 war mir zu „brettig“ für kleine Mädchen. Also Nr. 4,5:

A-20160728_183208

Maß nehmen im fernen Hamburg – alles per WhatsApp. Feine Sache:

A-20160801-WA0010

Losgestrickt. Und ständig gemessen:

Es sieht einem Pullover schon ähnlich:

E-20160730-WA0007

Die ersten Musterreihen. Bitte unbedingt auf passenden Nagellack und die farblich passende Schürze achten (selbst, wenn man beim Stricken eine Malerhose trägt. Weil man eigentlich besser Wände anstreichen sollte. Aber das wird ein anderer Blogbeitrag)

 

Und immer wieder: Messen.

Das Muster wächst:

Und: Abgekettet. Fertig gestrickt (Suchbild: Finden Sie zwei Fehler. Handgemacht eben):

E-20160801-WA0005

Ein Fadenmonster:

E-20160801-WA0006

Spannen. Blocken. Und – Fäden vernähen. Dabei habe ich versucht, die langen Spannfäden mit einzufangen, damit kleine Mädchenfinger nicht beim Anziehen dartin hängen bleiben.

Das ging zügig. Es folgt Nr. 2 – das kleinere Modell. Blau war gewünscht.

Zwei Pullover fertig. In 10 Tagen. Das ging flott.

Und mit diesem Rest vom Fädenvernähen hat diese Foto Love Story auch ihr glückliches Ende:

Z-20160807_202733

 

GlückAuf!

Advertisements

Kornblumenblau – Beute vom Wegesrand

(Please scroll dorwn for English translation)

Kornblume-1

Der Vorteil des Lebens auf dem Land: Die schönsten Blumensträusse wachsen direkt am Wegesrand.
Von einem Feld, das mehr blau als grün war, habe ich diesen Riesenstrauß gepflückt.
Damit kommt die geerbte Tischdecke (die sonst ob ihrer Farbe nie so richtig zu einer Tischdekoration passen will), jetzt auch so richtig zu Geltung.
Genau wie mein Granny Square Kissen, das die Farben (unbeabsichtigt) aufgreift.

Kornblume-2 Kornblume-3 Kornblume-4 Kornblume-5

One of the good things of living in the countryside: The most beautiful flowers are growing right by the wayside. I picked this bunch of cornflowers from a field that was not so much green but blue, really blue.

Now the inherited tablecloth, that never fits into any decoration due to it’s colour, can really show off.  As does my granny square pillow in the background, which (by coincidence), has the colours of the cornflowers.

 

GlückAuf!

Blühende Baustelle – Blooming construction site

(Please scroll down for English translation)

06-garten-05

Die Beete sind voller weißer Stauden, eingefasst mit Sandstein. Den gibt es hier in jedem Acker. All flowers in my garden are white. They are surrounded with sandstone, which is found everywhere in this area.

Nachdem der Garten lange Zeit als Lagerplatz für Baumaterial, Gerüstteile und Schutt herhalten musste, habe ich am Wochenende die überlebenden Pflanzen belohnt: Unkraut raus, Dünger, neue Nachbarn, Stützen für die Stauden. Auch wenn wir noch lange Zeit im Baustellen-Zustand verbleiben werden: Landhaus ohne Garten geht in HansensGasse nicht. Ideen für den Garten habe ich unendliche, im Moment muss ich mich auf drei schmale Beete beschränken.
Kommen Sie mal mit, ich zeig Ihnen mal ein paar Ecken:

My garden had to be storage area for building materials and debris from construction for a long time. And it’s gonna take more time until I can finally start creating my garden the way I want it to be. But in between, at least I planted some new flowers for summer in some small spaces, as a cottage in the countryside without a garden is unthought of in HansensGasse. Come with me, I’ll show you around…

06-garten-01

Der Rasen hat gelitten, er war bis vor kurzem noch Lagerplatz für Schutt und Baumaterial. Na ja, ist ja nicht Wimbledon. Und das nächste Baumaterial liegt schon bereit. Hier sehen sie auch unseren Fernblick: Wiese, Feld und Wald bis zum Horizont. Der Garten geht an dieser Seite direkt in einen Acker über. The lawn sufferd from being the storage place for lots of builders‘ stuff. But I have no intention to make it Wimbledon’s centre court, anyway. You see our view, the garden’s end on this side is the beginning of a field. And grassland. And a forest.

06-garten-04

Die schäbige Ecke hinter dem Holzstall: Wasserfass muss sein, irgendwann wird es eines aus Holz sein. Die Sammlung ramponierter Gießkannen wird in jedem Winter größer – mindestens eine vergesse ich immer draussen. Shabby corner: I keep destroying watering cans by leaving them outside in winter. They decorate the wood shed. The plastic barrel for collecting rainwater will be replaced by an old wine barrel.

06-garten-03

Der Holzstall hat eine Verzierung aus weißen und grünen Pflanzen bekommen; Stockrose, Lupine, Wolfsmilch und Fingerhut. Und viele viele Gladiolenzwiebeln werden unter der Erde hoffentlich langsam mal munter – es ist Juni, Mädels! The woodshed is decorated by (soon to be) white and green plants. I hope the the bulbs of gladioli soon recognize that it is June already and they’d better show up at the surface.

06-garten-07

Nachwuchs für die Buchsbaumhecke: Stecklinge vom Heckenschnitt. Im Winter werden sie samt ihren Tontöpfen eingebuddelt und mit Laub abgedeckt. Boxtree hedge in the making: Leftovers from cutting are potted.

06-garten-06

Diese Steine warten darauf, zu einer Feuerstelle und einer Mauer verarbeitet zu werden. Fireplace and walls to be.

06-garten-02

Die Wasserkräne wurden im Garten meiner Großmutter ausgetauscht. Nun dienen die abgesägten Enden als Stütze für die Stauden. The faucets were exchanged in my grandma’s garden. Now they support some tall growing plants in my garden.

I could spend the rest of spring and summer in my garden – but there are walls to be painted inside. And unfinished woolen projects to be worked on. And, yes, there also was a job…

Ich könnte mich jetzt den Rest des Frühlings und Sommers im Garten aufhalten und weiter pflanzen, jäten, gießen. Aber – die Baustelle ruft, und die PIAs wollen auch noch zu Ende gestrickt und gehäkelt werden. Arbeiten? Ach, auch noch…

 

GlückAuf!

Baustelle: Vorher und Zwischendurch / Construction Site: Before and in between

(please scroll down for English translation)

06-wand-rosa

Es wird noch eine Weile dauern, bis es hier „Vorher/Nachhher“ Fotos meines Landhaus-Umbaus gibt. Aber es gibt schon ein paar Ecken, die so sind wie sie bleiben sollen. Oder doch – fast so. Deswegen gibt es jetzt „Vorher/Zwischendurch“.

Ein Vorher-Foto, das auch ein Nachher-Foto sein könnte, ist die Wand des zukünftigen Gästezimmers. Beim Abreissen der Tapeten kam farbiger Putz zum Vorschein. Das hatten wir in den anderen Räumen auch, aber dunkelblau und tannengrün waren nicht wirklich einladend.
Und dann kam das: PINK. Im Baujahr 1924 ist wahrhaftig jemand auf die Idee gekommen, die Wände die Wände in pink zu verputzen. Mein Entschluss stand sofort fest: Das bleibt so. Zumindest zum Teil, den einige Stellen sind nicht mehr zu retten – und an eine der Wände kommt eine Wandheizung. Das dieser Entschluss nicht auf sehr viel Zustimmung beim männlichen Teil der Hausbewohner stieß, sei hier nur am Rande erwähnt…

Pink nun wieder stellt mich vor ziemliche Herausforderungen, was die Einrichtung und Gestaltung des Zimmers angeht, aber so weit ist es noch nicht. Zur Zeit ist es provisorisches Schlafzimmer. Kommt Zeit, kommt Idee für pink.

Diese Art von farbigem Putz habe ich inzwischen in mehreren alten Häusern hier entdeckt – anscheinend war das damals Mode (oder einfach nur günstig). Oder die Maler hatten keine anderen Ideen.

Im zukünftigen Wohnzimmer haben sie sich in himmelblau ausgetobt. Für den ganzen Raum etwas heftig, und an einigen Stellen auch nicht mehr zu retten. So haben wir ein „Farbfenster“ belassen. Ob das Sofa da so stehen bleibt entscheiden wir, wenn drum herum nicht mehr so viel Baustellenchaos herrscht – der Bildausschnitt enthält Ihnen viel vor!

Der Kamin wird noch mit Leinöl behandelt um die Farbe zu intensivieren, soll aber auch so bleiben. Die restlichen Wände sind mit Lehmputz versehen und mit weißer Lehmfarbe gestrichen, wie sonst in allen anderen Räumen auch.

 

06-wand-blau-01

Vorher – before

06-wand-blau-02

Zwischendurch – in between

06-kamin-wz

Handgeformte alte Ziegel, mit viel Mühe freigeschrubbt. – The chimney made of old bricks.

It will take a while before I can post real „before/after“ photos, for now I’ll show you some „before/in between“ impressions.
The first one actually is before and after. This is the wall of the future guestroom. Stripping off the wallpaper, we discovered this pink plaster – and I decided immediately to keep it that way, at least in parts of the room. This decision wasn’t (isn’t) really popular with the male inhabitant of this house, by the way.

It’s going to be a bit of a challenge to decorate this room, but that won’t happen to soon anyway. And I’m pretty sure that the ideas will come, once I start decorating.

I found this kind of coloured plaster in several houses around here, seems to have been very fashionable (or maybe just affordable) in 1924, when the house was built.
We had dark blue and dark green walls in other rooms, not very attractive. But we decided to keep a part of the light blue wall in the future living room. The picture is an „in between“ as I’m not sure wether the sofa will remain in that spot.
And then there is the chimney, made out of old red bricks. It will be treated with oil to intensify the colour of the bricks, but apart from that, I’ll leave it the way it is. I like the contrast with the white wall next to it.
Now, back to work: Painting all the other walls white seems a never ending story…

Nun wieder: an die Arbeit. Alle anderen Wände weiß zu streichen nimmt quasi kein Ende…

GlückAuf!

Motivation : Achtung, Baustelle! Construction site ahead!

(English text, please scroll down)

Die Baustelle ist in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Nicht nur hier im Blog, auch „in echt“
Bevor die Handwerker wieder anrücken steht das große Kapitel „Eigenarbeit“ auf dem Plan. Und das heißt vornehmlich: Streichen, streichen und noch mehr streichen. Wände, Balken, Dachschrägen.

Ausserdem gibt es noch einen Fußboden zu verlegen und jede Menge Kleinkram, für den ich nicht unbedingt Handwerkerstunden bezahlen möchte.

The reconstruction off the house was a bit neglected lately – not only on the blog, but also in real life. Before the craftsmen will go on with some serious stuff, there’s still a lot we want to do ourselves. Which mainly is: Painting. And a wooden floor to be laid. And a ton of other small things we don’t want to pay for.

Erster Schritt: Motivation!
Step Nr. ONE: Motivate yourself!

Ein Mantra muss her, etwas, das mich motiviert, wieder in die Malerhose zu steigen und loszulegen. Obwohl doch draussen die Sonne so schön scheint und der Garten auch so sehr nach meinem Einsatz schreit…

Something that motivates me to go to work, even if the sun is shining and the garden yells for some work, too.

Bau01

Zweiter Schritt: Ein schöner Arbeitsplatz ist verlockender.
Step Nr. TWO : A pretty place to work makes it easier.

Also erstmal ein bißchen Grün verteilt, mitten in der Baustelle.
Some greens in the middle of dirt and dust.

Bau 03 Bau 02 Bau 04

Und ab und zu aus dem Fenster gucken hilft auch – ein Arbeitsplatz mit schönem Ausblick:
A room with a view makes working more enjoyable, too:

Bau 05

Dritter Schritt: Was wir schon alles geschafft haben:
Step Nr. THREE: Remember what you already accomplished:

Einige Ecken sehen schon sehr nach dem aus, was sie mal werden sollen. Diese Wände mit dem alten Fachwerk zum Beispiel.
Some parts already look like there supposed to. These walls with the timber framework, for example.

Bau 8 Bau06-1 Bau 06

Vierter Schritt: Das Equipment muss stimmen:
Step Nr. FOUR:  The equipment must be at hand:

Leitern, so scheint es, haben wir erstmal genug…
It seems as if we had enough ladders…

Bau 07

Und jetzt:  Die Aufgabe. Der Blick nach oben zeigt: Hier ist noch viel zu tun. Das Holz wird weiß lackiert – und wie man am bisherigen Fortschritt sieht, ist ein zweiter Anstrich auf jeden Fall von Nöten.

Die schrägen Wände werden auch weiß. Der Raum ist bis in den Giebel offen, da habe ich doch noch ein paat Quadratmeter vor mir… Die Holzbalken werden geschrubbt und an den Enden noch geschliffen. Filigrane Arbeit mit schwerem Gerät, das gibt Muckis.

And now: The mission. Paint all these walls white, and repeat with a second layer of colour. The room opens up under the roof, so there are some squaremeters still to be treated.

Bau 09 Bau 10

Jetzt kann es eigentlich losgehen. Oder? Motivieren Sie mich doch mal!
I could start now, couldn’t I? Pleeeease send me some motivation!

 

GlückAuf!

Altes Haus – Altes Baumaterial

Es ist ein ständiges Abwägen: Was kann erhalten bleiben, was muss erneuert oder verändert werden.
Während des Umbaus ermutige ich mich immer wieder selbst, indem ich auf die Details gucke, die am Ende die Schönheit und den Charme des Hauses ausmachen, und die wir erhalten wollen.

I keep asking myself: What to keep, what has to be renewed? Renovating our old house I keep reminding myself of it’s beautiful old details and structure, that make this place so charming.

Kommen Sie mal mit, wir machen eine kleine Führung.
Schuhe abwischen müssen Sie nicht, hier ist eh alles schmutzig – ist ja noch eine Baustelle:

Follow me on a quick tour of these beauties – you don’t have to wipe of your feet, it still is a complete mess anyway:

Bruchstein-HIntergrund

Dieses obere Stück unseres Bruchsteingiebels bleibt sichtbar, genau wie die Balken. Die Wand ist 60 cm dick; wenn wir feststellen, dass es doch nicht warm genug ist, kommt an der Aussenseite des Giebels noch eine Verschalung mit Dämmung dazu. Der Bruchstein ist ganz typisch für diese Region.
This upper part of the quarrystone gable will remain visible. It’s 60 cm (23.62´´), and should we find out it’s to cold, we’ll add some insulation from the outside. The quarrystone is typical for this region of Germany.

Detail Blick nach boben

Freier Blick bis unter das Dach! In einem Raum haben wir die Decke entfernt und beziehen so den Dachraum mit ein. Ich finde dieses Gefühl von Höhe und Raum fantastisch!
Free view up to the roof – we took out the ceiling in this room and so added the attic’s space to it. I love this feeling of space and height!

Detail Fachwerk

Alte Wandbalken und alter Putz: Wo es irgendwie geht, bleibt der alte Putz erhalten, an den Fehlstellen wird entsprechend beigeputzt. Anschließend wird mit Lehmfarbe weiß gestrichen.

Old timber and plaster: Whereever possible, this structure is kept, only may be repaired. It will be painted white.

Detail Gebälk

Altes Gebälk – an der Kordel, die da rechts oben herunterbaumelt und dem Vorbesitzer als Zierde diente, können Sie erkennen, wo früher die Zimmerdecke war. Und jetzt; Augen nach oben, der Blick kann schweifen.
Die alten Balken werden gebürstet, nicht geschliffen und eventuell noch geölt.

Old beams: You see the former height of the room at the pending cord on the right. Now the only way is up!

Detail Ziegel

Ziegelschornstein – an einer Seite, zum Wohnzimmer hin, bleiben die Ziegel sichtbar, die anderen werden verputzt und weiß gestrichen.

Old brick chimney: Most parts of the two chimneys will be plastered and white, but one front in the living room will remain visible bricks.

Bruchsteinsockel

Ein Teil der Aussenmauer – hier entstand ein großer Durchbruch für die großen neuen Fenster, aber dieses kleine Stück soll sichtbar bleiben. Liebevoll wieder aufgemauert mit Resten des Abbruchs von einem Maurer-Künstler. Links kommt der Anschluss an eine verputzte Wand – in der sich, für muckelige Wärme, die Wandheizung verbirgt. Das, was Sie jetzt sehen ist die Vorbereitung für die Holzfaser Dämmung.

Part of the outer wall: It had to be torn down for the new, big windows. But this part has been reconstructed by a real artist of bricklayers and will remain this way. The wall on the left will be white, and in it there will be our wall heating for a cozy warm bedroom.

Sehen Sie auch die Schönheit dieser alten Substanz? Nun wissen Sie, wie ich mich täglich motiviere. Blick auf die schönen Details. Das Chaos drum herum und die unendlichen halbfertigen Stellen zeigen ich Ihnen nicht – haben Sie ein Glück!

Do you also see the beauty of these details? Now you know how I keep motivating myself through all this dirt and dust and chaotic schedules.
I won’t show all the chaos and dirt to you – lucky you!

Herzliche Grüße aus HansensGasse!

Vom Übergeschnappt Sein, Fensterputzen und Dekorieren auf der Baustelle

Es ist vollbracht: Das, wofür mich alle für übergeschnappt erklärt haben (außer meiner Ma, aber die glaubt eben immer an mich), ist eingebaut und sieht überwältigend aus. Zum Niederknien, finde ich.

It’s done. Everybody thought I was out of my mind (except my Mom, she always believes in me), but now it`s ready and looks FANTASTIC.

Am Anfang war DAS:
First, there was THIS:

Fenster_4 Fenster_3

So sah mein Flurfenster aus. Eigentlich nicht klein, aber durch einen Dachüberhang kam nicht sehr viel Licht herein. Bei strahlendem Sonnenschein mussten wir drinnen das Licht anmachen.

That was my window in the staircase. Not to small, actually, but due to a roof that bent wide over it, almost no light came in. We had to turn on the light while the sun was shining bright outside.

Zwischendurch sah es dann SO aus:

In between, it looked like THIS:

DSC_8160

Dach weg, Gaube drüber. Viel Ausblick, schon mal. Aber noch nicht genug.

Roof gone, a dormer set up – nice view so far, but not yet enough.

Ach ja, und dann war dann noch DAS:

And there was THIS:

Fenster_1

Seit über 15 Jahren aufgehoben, weil ich immer wusste, dass ich es irgendwann verwenden würde. Lange, bevor ich über dieses Haus nachgedacht habe.
So schlicht und unbunt.

Kept it for over 15 years because I knew I would find a place for it one day. Long before I started even thinking about this house.
So simple and so without colour.

Und im Ergebnis haben wir jetzt DAS. Und ich kriege mich garnicht wieder ein vor lauter Freude:

And finally, we have THIS. And I am thrilled and happy and keep smiling everytime I look at it:

Flurfenster

Mein neues Flurfenster ist 3,55 m hoch. Und mein Flur ist jetzt, selbst im Novemberlicht, so hell wie nie zuvor.
Komischerweise fragt mich übrigens fast jeder, wie ich das putzen will. Aber erstens – Fenster putzen will ich eigentlich sowieso nicht, und wenn, dann gibt es schließlich praktische Teleskopstiele, oder?

My new window measures 3,55 m (for all the ones outside of the metric world – that’s 11.647 feet. Yes.)  – and my staircase has so much light, even in grey November. Love it.
Everybody asks how I’m planning to clean it. First of all, window cleaning is not the first thing on my list – but, when I have to, there are still all those telescope-thingies for your tools, aren’t there?

So, und dann konnte es nicht lassen: Das Fenster mit seiner großen, niedrigen Fensterbank hat mich angefleht, schon,mal auszuprobieren, wie ich es später dekorieren kann.

I couldn’t resist: I had to try some decoration. The window, especially its big and wide window sill, cried for some decoration. And I was easy to convince.

Wie gefällt Ihnen DAS:

How do you like THIS:

Deko_Flurfenster_2 Deko_Flurfenster_1 Deko_Flurfenster Deko_Flurfenster_4

Bis ich dann tatsächlich mal dekorieren kann, wird noch eine Weile vergehen. Aber dann, warten Sie nur ab.

It’ll take some time until I can actually decorate. But then…

Morgen mehr von der Baustelle in HansensGasse.

To be continued.

GlückAuf!