Motivation : Achtung, Baustelle! Construction site ahead!

(English text, please scroll down)

Die Baustelle ist in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Nicht nur hier im Blog, auch „in echt“
Bevor die Handwerker wieder anrücken steht das große Kapitel „Eigenarbeit“ auf dem Plan. Und das heißt vornehmlich: Streichen, streichen und noch mehr streichen. Wände, Balken, Dachschrägen.

Ausserdem gibt es noch einen Fußboden zu verlegen und jede Menge Kleinkram, für den ich nicht unbedingt Handwerkerstunden bezahlen möchte.

The reconstruction off the house was a bit neglected lately – not only on the blog, but also in real life. Before the craftsmen will go on with some serious stuff, there’s still a lot we want to do ourselves. Which mainly is: Painting. And a wooden floor to be laid. And a ton of other small things we don’t want to pay for.

Erster Schritt: Motivation!
Step Nr. ONE: Motivate yourself!

Ein Mantra muss her, etwas, das mich motiviert, wieder in die Malerhose zu steigen und loszulegen. Obwohl doch draussen die Sonne so schön scheint und der Garten auch so sehr nach meinem Einsatz schreit…

Something that motivates me to go to work, even if the sun is shining and the garden yells for some work, too.

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Zweiter Schritt: Ein schöner Arbeitsplatz ist verlockender.
Step Nr. TWO : A pretty place to work makes it easier.

Also erstmal ein bißchen Grün verteilt, mitten in der Baustelle.
Some greens in the middle of dirt and dust.

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Und ab und zu aus dem Fenster gucken hilft auch – ein Arbeitsplatz mit schönem Ausblick:
A room with a view makes working more enjoyable, too:

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Dritter Schritt: Was wir schon alles geschafft haben:
Step Nr. THREE: Remember what you already accomplished:

Einige Ecken sehen schon sehr nach dem aus, was sie mal werden sollen. Diese Wände mit dem alten Fachwerk zum Beispiel.
Some parts already look like there supposed to. These walls with the timber framework, for example.

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Vierter Schritt: Das Equipment muss stimmen:
Step Nr. FOUR:  The equipment must be at hand:

Leitern, so scheint es, haben wir erstmal genug…
It seems as if we had enough ladders…

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Und jetzt:  Die Aufgabe. Der Blick nach oben zeigt: Hier ist noch viel zu tun. Das Holz wird weiß lackiert – und wie man am bisherigen Fortschritt sieht, ist ein zweiter Anstrich auf jeden Fall von Nöten.

Die schrägen Wände werden auch weiß. Der Raum ist bis in den Giebel offen, da habe ich doch noch ein paat Quadratmeter vor mir… Die Holzbalken werden geschrubbt und an den Enden noch geschliffen. Filigrane Arbeit mit schwerem Gerät, das gibt Muckis.

And now: The mission. Paint all these walls white, and repeat with a second layer of colour. The room opens up under the roof, so there are some squaremeters still to be treated.

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Jetzt kann es eigentlich losgehen. Oder? Motivieren Sie mich doch mal!
I could start now, couldn’t I? Pleeeease send me some motivation!

 

GlückAuf!

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Haus im Schlafrock

Viele der alten Balken im Fachwerk mussten ausgetauscht werden. Und somit mussten auch die Ausmauerungen der Gefache erneuert werden. Das ist nun passiert, und da ich mich für Lehmziegel entschieden habe, heißt es nun: Abwarten und Geduld haben. Denn der Lehm muss trocknen.

So lange habe ich jetzt eine Art Christo Haus: gut verpackt.DSC_8372

Innen geht es munter weiter, und als Begleitmusik raschelt die Plane leise im Wind. Baustellen-Melodiiiiiihiiiihiiiiiieeee…….

GlückAuf!

Baustelle & Häkelkissen

Die Baustelle nimmt mich weiter völlig in Anspruch – und wie das bei privaten Baustellen so ist, läuft sie am Wochenende zur Höchstform auf.
Vom vielen Schutt wegbringen habe ich den Eindruck, dass ich jeden abgerissenen Stein und jede Dachlatte des Hauses mindestens einmal in der Hand hatte… einsammeln, in Eimer füllen, zur Rutsche und – schwupps, ab in den Container. Container Nr. 4, für’s Protokoll.

Baustellenfotos sind aber nicht so erbaulich. Daher gibt es die heute nicht. Aber vielleicht erfreut Sie mein Bestellzettel für den Baumarkt für Montag:

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Wer hat schon immer einen Notizblock in der Hand?

Als Kontrastprogramm beschäftige ich die geplagten Hände (Klauen passt eher, Fingernägel werden völlig überbewertet) mit etwas Filigranerem. Und das kommt dabei raus:

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Passend zur Decke, die ja noch irgendwann fertig werden soll. Wie Sie unschwer erkennen können ist meine fäden-vernähende Schwiegermutter gerade nicht in der Nähe. Aber ich habe ja Geduld…

 

 

GlückAuf

Neue Fenster!

Endlich, endlich, endlich wird etwas neu und fertig gemacht – bisher hatte ich den Eindruck, dass wir immer nur kaputt gemacht und abgerissen haben.

Heute aber – tadaaaa – gibt es endlich etwas richtig Schönes Neues zu zeigen: Meine neuen Fenster, die ersten fünf davon.

Von außen (denken Sie sich das Gerüst einfach weg…)

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… und von innen. Die Wände werden noch verputzt, mit weißem Lehmputz:

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Gen Süden von innen:

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und von außen:

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Und hier haben Sie eine Idee davon, wie ich demnächst (hoffentlich bald) aus der Badewanne gucke:

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Die Fenstergriffe sind provisorisch. Sobald ich schöne andere finde – gerne auch alte – werden Sie gegen Modelle ausgetauscht, die besser zu Fachwerk und Bruchstein passen als weißer Kunststoff.

Ich geh jetzt noch ein bißchen aus dem Fenster gucken!

GlückAuf!

 

Überraschung? Eigentlich nicht wirklich.

Das Fachwerk meines Hauses war lange unter häßlichem Pseudo-Schiefer versteckt. Von Anfang war klar: Das muss weg.
In den 70er Jahren hatte man das marode Fachwerk einfach unter einer Verschalung verborgen. Das Gute daran: Es hat keinen weiteren Schaden genomen. Das Schlechte: Es ist jetzt recht aufwändig, die alten Balken auszutauschen und die Gefache mit Lehmziegeln, Isolierung und Putz zu erneuern. Überrascht hat es mich eigentlich nicht wirklich, aber der Aufwand wirft uns im Zeitplan leider weit zurück. Sei’s drum, das Haus ist so viel schöner mit seinem Fachwerk-Giebel!

Und so sieht das dann aus, wenn man die Verschalung abnimmt. Durch das Holz kommt man mit dem Fingernagel durch…

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Und das hier wird mal der Platz für die Nähmaschine – kann man doch schon deutlich sehen, oder? OK, ich muss noch ein bißchen putzen. Und ein Fenster gibt es auch noch. Aber dann!

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Wenn Sie wirklich mal so richtig eine Tour ins Unerwartete, Überraschende wollen: Renovieren Sie ein altes Haus. Das ist an täglichen Neuigkeiten und den damit verbundenen Entscheidungen nicht zu toppen.

Und nun drücken Sie mir mal kräftig die Daumen, dass der Winter noch lange auf sich warten lässt…

GlückAuf.

Bin wieder da…

Nach einer langen Abwesenheit melde ich mich zurück. Ich gelobe Besserung, soooo lange sollte eine Blog Pause dann doch nicht dauern.

Ich bin schier begeistert, dass trotz meiner Faulheit hier noch immer treue Leser regelmäßig vorbei geschaut haben (behauptet die Statistik) und sogar kommentiert haben.

DANKE!!!!!! dafür, ich bin ganz gerührt (wirklich)

Zur Zeit nimmt mich mein Fachwerk Projekt voll und ganz in Anspruch:

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Die Entscheidung über die Farbe ist übrigens immer noch nicht gefallen. Es gibt so viel zu  erwägen, weil ja nicht nur das Fachwerk sondern auch sehr viel weiteres, sichtbares Holz (Dachstuhl, Anbau, Verschalung am Giebel) zu färben ist. Grmpf.

Ich schulde noch zahlreiche Fotos meiner Werke – bevor wir die Weihnachtsdeko auspacken, gibt es jetzt schnell noch zwei der Hasen von Ostern. Insgesamt sind es sieben geworden, aber ich habe nicht alle fotografiert.

Hier also ein Hase, der nach Südafrika ausgewandert ist:

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Man beachte besonders die feine Kante an dem Unterhemd – es wird alles verwertet, auch Oppas Feinripp!

Und hier nun Eine, die jetzt in Hamburg wohnt:

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„Die“ trägt nämlich eine Rock. Und hat auch Socken bekommen:

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Soweit also die erste Nachlese bisher unveröffentlichter Werke.

Und nun GlückAuf – und bis bald!

In der Vorschau eröffnet mir WordPress soeben, dass sie nun Anzeigen in meine Posts einfügen möchten, wenn ich nicht ein „No Adds“ Paket erwerbe. Sei’s drum, das gucke ich mir jetzt mal eine Weile an, wenn’s mir zu bunt wird werde ich so ein Paket halt erstehen.

Noch mehr Fachwerk zur Auswahl

Fachwerk in allen möglichen Farben, die Zweite.

Immer deutlicher kristallisiert sich für mich schwarz-weiß oder ganz dunkelbraun-weiß heraus, wenn es um die Entscheidung für meinen kleinen Fachwerk-Giebel geht.
Bunt ist passend im Elsass, da gehört das auch hin. Aber so mitten in Deutschland?

Schauen Sie mal:

Über sachdienliche Hinweise, Anregungen und Tipps freue ich mich!

Glückauf.