Wald drinnen und draussen oder: Winter-Notprogramm: Blumenschmuck mit Mini Budget, die Vierte

Die Weihnachtsdekoration ist verschwunden, es musste was neues her. Aber nach Frühling ist mir noch nicht: Bei dem GRAU-DIESIG-TRÜB da draussen muss was kuscheliges, uriges und heimeliges her. Etwas, was WINTER- gerecht ist, auch ohne Schnee und Eis.

Tulpen habe ich auch schon in der Vase – aber, bis zum Frühling muss ja noch eine Steigerung drin sein. Also heute ein Ausflug in den Wald, es muss doch was zu finden sein. Und es war was zu finden, Farn, Moos und Flechten, die selbst bei diesem Licht ein bißchen strahlen:

WALDCOLLAGE

Ein bißchen Moos habe ich mit nach Hause genommen (wirklich nur ein bißchen, es braucht nicht viel) und in einer großen Holzschale drapiert. Mit ein paar Steinchen und den Waffen (=Zähnen) von zwei Warzenscheinen aus Südafrika habe ich nun eine kleine Waldcollage. Und mit zwei grünen Teelichtern auch die gewünschte kuschelige Stimmung.
Mission erfüllt:

+ jahreszeitliche Deko
+ was frisches nach der silbigen Weihnachtsseeligkeit
+ was natürliches
+ und preisgünstig war es auch noch – sogar kostenlos!

Schauen Sie mal:

MOOS1 MOOS2 MOOS3 MOOS4 MOOS5 MOOS6 MOOS7

Es duftet übrigens auch ganz wunderbar nach Wald!
Über Nacht kommt es in den Hausflur, da ist es kühler.

Glückauf

Winter-Notprogramm: Blumenschmuck mit Mini Budget, die Dritte

Und noch eine schnelle Blumendekoration mit kleinem Budget im Winter. Man nehme: Eine alte Kiste oder Schublade, einige Gurken-, Yoghurt- oder Senfgläser, möglichst unterschiedliche Formen und Höhen, jeweils für eine Blüte und ein Bund Tulpen. Eine Bastelanleitung ist wohl nicht nötig – aber vielleicht der Tipp, dass die Tulpen unterschiedlich lang angeschnitten werden und die einzelnen Gläser nicht zu riesig sein sollten.

Und so sieht das dann aus:

Die Idee stammt nicht von mir, die habe ich mal unterwegs entdeckt und nachgemacht. Hier das Original:

Leider nur winzig, dafür mit Alkohol.

Glückauf

Winter-Notprogramm: Blumenschmuck mit Mini Budget, die Zweite

Mein Ehrgeiz, ohne viel Geld auszugeben Blumen im Winter zu haben, ist ungebrochen. Heute: Hortensien gehen immer, und Efeu wächst frisch und grün zu jeder Jahreszeit.
Und so soeht das dann aus:

Die Birne war mal ein Cordhemd.

Glückauf

Winter-Notprogramm: Blumenschmuck mit Mini Budget

Ich finde Blumen im Winter ja ein recht kostspieliges Vergnügen. Damit sei nicht gesagt, dass der Preis nicht gerechtfertigt ist (weiter Wege, hoher Energieeinsatz – ist ja alles verständlich)

Aaaaaaber – damit sei gesagt, dass ich gar nicht so viel Geld ausgeben will, um Blumen zu kaufen. Erstens weil ich es nicht möchte, und zweitens, weil ich große Blumensträuße im Winter für ungefähr genauso ökologisch verwerflich halte wie den Import von Äpfeln. Also, Öko- & Budget-Lösung muss her. Weniger frische Blumen, mehr Kreativität.

Und so sieht das zur Zeit aus:

Eine Kombination: „Diese tollen Nelken will ich unbedingt haben“ und „Ein Strauß Nelken in ausreichender Größe ist ein halber Tank voll“ (ersetzen Sie Ihre imaginäre Recheneinheit nach Belieben. Bei mir ist es der Tank.)

Also gibt es nur ein paar Nelkenblüten, die werden in Reagenzgläser gesteckt und diese wiederum dann im üppig wuchernden Efeu versteckt.
Drei Efeupflanzen in gleichen, ovalen Übertöpfen in einer Reihe – das ist schon eine kleine Hecke auf dem Tisch. Und in meiner Hecke gibt es jetzt frische Nelkenblüten. Ich mag das. Und bin stolz, dass ich so sparsam war.

Und Sie so? Auch stolz n‘ saisonalen Hausfrauen-Spartipp auf Lager?

Her damit.

Glückauf