Einkaufen in Südafrika – Fortsetzung

Neben Büchern im Antiquariat und Sandalen für einen Sommer hat Südafrika ein paar „Spezialitäten“, an denen man fast nicht vorbei kommt.
Zum einen das Straussenleder. An jeder Ecke zu kriegen, aber mit enormen Unterschieden, was Qualität und Preis angeht. Günstige Preise, aber eher langweilige Stücke und keine gute Qualitat (hartes Leder, schlecht gefärbt und genäht) bekommt man in den zahlreichen Curios Läden an besagter „jeder Ecke“. Tolle Qualität und super Design, aber leider hohe Preise, haben die Angebote in den Läden am Flughafen in Johannesburg. Der Handtaschenladen dort treibt Frau in den Wahnsinn – und in den Ruin, wenn sie sich nicht beherrscht.
Ich habe mich beherrscht und lieber abgewartet, bis ich im Süden auf einer Straussenfarm war. Dort habe ich dann tolle Schnäppchen in super Qualität und gutem Design gemacht.
Neu für mich war, dass Südafrika einer der größten Mohair-Produzenten der Welt ist. Die Ziegen scheinen sich dort sehr wohl zu fühlen – und das bekommt ihrer Wolle. Aus der machen die Afrikaner tolle Decken und Kleidung. Ich habe einen großen Schal – super kuschelig und unglaublich warm (genau wie Alpaka ist Mohair viiiiiel wärmer als Schurwolle. Ziegen und Kamele wärmen besser als Schafe!)

Auch für Haushalts- und Dekofans gibt es in Südafrika nette Dinge. In einem Einkaufzentrum in Kapstadt habe ich fotografiert, was mir an interessanten Läden so auffiel. Nicht unbedingt landestypisch in unserer Vorstellung – aber sicher typisch für den Alltag der CapeTownians.
Gucken? Klicken:

Und beim nächsten Mal gibt es noch mehr Südafrika.

Glückauf!

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Einkaufen in Südafrika

Südafrika ist nicht nur tolle Landschaft, hinreißende Natur und umwerfende Tierwelt – Südafrika ist auch ein tolles Land für Einkäufe. In den großen Städten gibt es die einschlägigen Läden, die es überall auf der Welt gibt – abgesehen von den manchmal günstigeren Preisen nicht so spannend. Es gibt ein paar Ladenketten für Kleidung, die ich bisher nur in Südafrika gesehen habe, dort gibt es vor allem süße Sommerkleidung und günstige Schuhe.
Ich kaufe jedesmal mehrere Paare Sandalen – für umgerechnet 6,- – 12 EUR dürfen die auch nach einem Sommer auseinanderfallen.
Im nächsten Ort gibt es ein Buch-Antiquariat auf ca. 12 qm so vollgestopft, dass ich jedes mal Stunden darin verbringen könnte. Und immer fündig werde. Viel englische Bücher und Zeitschriften, ab und zu mal was deutsches, und natürlich viel in Afrikaans. Das kann man ganz gut lesen, wenn man auch Niederländisch lesen kann. Für die Beschriftungen von Bildbänden (ich habe eine große Schwäche für Coffee-Table-Books, vor allem zum Thema Einrichtung und Architektur) reicht es aus.
Und dann gibt es Märkte und Läden mit Kunsthandwerk. Draht und Perlen, Bast, Holz und Korb. Viel Kitsch, aber auch immer wieder tolle Fundstücke.
Ich habe mir schon viele schöne Holzschalen mitgebracht, ausserdem schöne Sachen aus Perlen und Draht. Man muss allerdings aufpassen – oft ist es „Made in China“ wenn man genau hinguckt.
Bedingt durch die englische Besiedlung findet man auch immer wieder schöne antike Dinge aus Great Britain. Silber, Porzellan, Leder – das habe ich dann quasi nach Europa reimportiert.
Und die Südafrikaner haben Humor.
Vor einem Laden, in dem ich locker Stunden hätte verbringen können (OK, er war auch sehr groß, mit Außenbereich und Café und einer „Werkstatt“, in dem man zu sehen konnte, wie die Dinge aus Draht hergestellt werden), stand diese Bank:

 

Und so sieht es drinnen (und draußen)  in dem Laden aus (KLICK für größere Ansichten)

Demnächst mehr von meinen Einkaufserlebnissen in Südafrika!

Glückauf!