Frohe Ostern – Happy Easter, viel Freude und Willkommen an alle neuen Leser!

(Please scroll down for English text)

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Frohe Ostern – Ostergrüße mit meinem Lieblings-Osterei: ein Perlen-Ei aus Südafrika. Darüber freue ich mich jedes Jahr wieder. Ich habe es für einen Spottpreis erstanden, und als ich am nächsten Tag noch mehr dieser Eier kaufen wollte, waren sie mehr als doppelt so teuer. Also freue mich mich jedes Mal nicht nur über das Ei, sondern auch über das Schnäppchen.

Im Moment freue ich mich auch über meine Blog-Statistik, die langsam aber stetig mehr Leser anzeigt. Was mich dabei neben den reinen Zahlen besonders entzückt sind die vielen internationalen Leser: aus Finnland, Thailand, Südkorea, Irland, Südafrika – um nur einige zu nennen, und das finde ich sehr, sehr fantastisch. Herzlich Willkommen in HansensGasse!
Meine Erfolgsstory über die internationalen Kontakte, die beim Bloggen entstehen, können Sie hier lesen: Handarbeitskränzchen in Pretoria. Da erzähle ich Ihnen, wie ich durch das Bloggen in einem super-netten Häkelkränzchen in Südafrika gelandet bin.

Happy Easter – with my favourite easter egg, bought in South Africa. I got it really cheap, and when I went to the shop the next day to buy more of them they were more than twice the price. So I do not only love my pearl-easter-egg but also the memory of a bargain.

Something else I love at the moment very much is my blog’s statistic. Slowly but constantly there are more readers, and what is even better than the pure numbers is the fact, that you are from all over the world! Readers from Finland, Thailand, Southkorea, Ireland, South Africa – just to mention a few. I love that. Welcome to HansensGasse!
You can read my success story about international „networking“ here: Crocheting in Pretoria . It’s about how I joined a circle of lovely crafters in South Africa.

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Genießen Sie Ihren Ostersonntag – möge es bei Ihnen genauso sonnig und warm sein wie hier.

Enjoy your Easter Sunday – may it be as sunny and warm at yoiur place as it is at mine.

GlückAuf!

 

Auf der Pirsch

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Heute gibt es kein vollendetes Werk, aber dafür ein Mitbringsel aus Südafrika: Diese Gnu-Damen beobachteten interessiert, wie ich Stück für Stück immer näher kam. Weiter habe ich mich nicht getraut, denn ich war nicht so wirklich sicher, in welche Richtung sie im Falle eines Falles losrennen würden. Es war nämlich kein Zaun zwischen uns, und sie hatten Kälber bei sich. Es sind wilde Tiere, auch wenn sie da wie auf Kommando fürs Foto in einer Reihe stehen.
Immer wieder muss ich mir beim Anblick dieser Tiere sagen, dass es Antilopen sind und keine schwarze Kuhrasse.

No finished project today, but a souvenir from my last trip to South Africa: These ladies are watching me getting closer and closer. I didn’t dare to go any further, I wasn’t really sure in which direction they’d start their stampede. There was no fence between us, and they had youngsters with them. They’re wild animals, even when they pose as if they were told to stand in line for the photo.
I have to keep telling myself that these are antilopes and not a kind of black cow…

GlückAuf!

Zurück aus der Winterpause und vom Handarbeitskränzchen in Südafrika

Der Winter war lang und die Blogpause auch – eher ungewollt.
Nun melde ich mich zurück!  Mit dem festen Vorsatz, diesen Blog wieder regelmäßiger zu füttern.

The winter was long and so was the break I took from blogging.
But now – I’m back. With my best intentions to blog more regularly…

Der Umbau hatte auch Winterpause. Das hat mir Zeit gegeben, mal wieder ein bißchen mit den Nadeln zu klappern.
Unter anderem ist das dabei heraus gekommen:

The rebuilding of the house took a break, too, which gave me some time for needlework. Here’s one thing that came out of that:

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Bändchengarn aus reiner Baumwolle, auf Nadel Nr 10 gestrickt, Mit einem großen Kragen und extra großen, glänzenden Perlmuttknöpfen.

Knit on a Nr 10 needle, 100% cotton. With a huge collar and extra big, shiny buttons made of mother of pearl.

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Was diese Jacke so besonders für mich macht, ist eine ganz eigene Geschichte, und die wiederum hat viel mit dem Bloggen zu tun: Über den „Blogging you way“-E-course im vergangenen Jahr bin ich mit einer Bloggerin aus Südafrika in Kontakt gekommen (aufmerksame Leser wissen, dass es mich des öfteren dorthin treibt, weil mein Bruder dort lebt)
Bei meinem letzten Besuch war sie so nett, mich auf meine freche Anfrage hin zu ihrer wundervollen Runde Craft Share einzuladen. (Quasi habe ich mich selbst eingeladen und sie war einverstanden – Cornel ist eine so wundervolle Gastgeberin und ich bin sehr froh, dass sie so offen war, eine Wildfremde in einfach so in ihre nette Runde von Freundinnen zu lassen. Ich kann ihr gar nicht genug danken!)
Hier finden Sie ihren Blog I love PomPoms und ihren Bericht über diesen fröhlichen, kreativen Vormittag. Auf Facebook hier klicken

What makes this piece so special to me is a story of its own, which has a lot to do with blogging: In Holly Becker’s e-course „Blogging your way – Intention and Style“ I got in touch with a very special lady in South Africa last year (those of you who follow my blog know, that I travel there quite often as my brother lives there) During my last trip there I got in touch with her, and quite fresh I asked here if I could join her wonderful group „Craft Share“ (I kind of invited myself, and Cornel is such a wonderful host that she didn’t reject! She let a complete stranger into her house and let me join this wonderful group of crafting friends. I can’t thank her enough! I had the best time! THANK YOU, DEAR CORNEL!!! Can’t wait to see you again soon!)
You find her lovely blog and some pictures of this creative and most wonderful morning her: I love PomPoms-Blog
On Facebook: Click here

Bloggen schafft weltweite (Maschen-)Netzwerke!

Blogging makes you net- (needle-)working worldwide, as you can see!

In diesem Sinne: Auf bald. Im Blog, in Südafrika und an der Stricknadel.

See you soon – on my blog, in South Africa and – knitting!

GlückAuf!

 

Lieblingsbuch: New Safari

Hier stelle ich Ihnen ab und zu  ein Lieblingsbuch vor. Es kann sich um Bücher über Einrichtung und Dekoration, Handarbeiten oder Reisen handeln. Es endet immer damit, dass ich Ihnen das Buch empfehle – und hoffe, Ihnen vorher durch meine Beschreibung und die Fotos einen Eindruck vom Stil und Inhalt gegeben zu haben.

In this column, I present to you one of my favourite books. It may be a book about decoration, crafts or traveling. It always ends with me recommending this book to you – hoping, that by my description and the photos, I give you an idea of content and style, so you can decide wether it worth for you.

The new Safari
Design Decor Detail
Robyn Alexander, Liz Morris und Craig Fraser
209 Seiten, Englisch
EUR 35,78

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Safari Stil – Raubtier-Muster und britische Kolonial-Herrlichkeit? Weit gefehlt. The New Safari stellt und Lodges vor, in denen zugegebenermaßen nur die Betuchten Urlaub machen, von denen aber wir aus dem Vollen schöpfend Design und Gestaltungsideen abschauen dürfen, die sich auch ohne großes Budget umsetzen lassen. Und die das angestaube Tropenhelm-Image der Großwildjägerei in die Wüste schicken.

Safari Style – animal print and colonial yesterday? Not here. The New Safari gives an insight into the luxury lodges in the game reserves and national parks of southern Africa. They’re the vacation spots for those who don’t travel on a budget – but we can have a peek and see all the great decoration, styling  and interior design.
And give the boot to old cliché of pith helmets and big game huntings.

SüdAfrika ist für mich eine Offenbarung was Design und Einrichtung angeht. Die Größe des Landes, seine Geschichte und seine Ausdehnung über unterschiedliche Klimazonen führt zu vielen unterschiedlichen Stilen. In diesem Buch geht es um das stilistische Erbe der Großwildjäger: Luxuslodges in den Nationalaparks und Reservaten des südlichen Afrika, in denen man ganz nah an der wilden Natur ist und dennoch im Luxus eines Spitzenhotels schwelgt.

South Africa is a real revelation to me speaking about decoration, design and style. Due to the history and the different climate zones the country has, there are several different styles in South African design – this book is abut going to the bush for game and nature. It’s the stylistic heritage of the big game hunters, of the safaris and the explorations on the dark continent.
It shows  luxury lodges in the game reserves and national parts of southern Africa, where guests are in the middle of nature but enjoying the luxury of the leading hotels worldwide.

Was mir an den gezeigten Einrichtungen besonders gut gefällt, ist die Verbindung von alt und neu und das Miteinbeziehen vorhandener natürlicher Gegebenheiten und Materalien. Da ist ein Felsen? Bauen wir die Terrasse drum herum. Es gibt besonders skurrile Formen von Pflanzen und Gestein? Nutzen wir sie zur Dekoration.
Farben, Strukturen, Materialien werden aufgegriffen und interpretiert – alles passt, alles ist harmonisch, aber nie langweilig.
Und immer ist klar: Die Natur ist der Star. Menschen halten sich hier auf, weil sie die Natur erleben, mitten drin sein wollen.

What I like most in the locations shown is the connection between old and new, is the fact, that natural surroundings and materials are incorporated into the design and creation. There’s a rock? Let’s build the porch around it. There are some bizarre forms, colours and structures in plants and rocks around us? Let’s use them for decoration.
There’s always harmony, but never it is boaring.
And one thing all the places shown have in common: The focus is nature. People come here to be close to it, to experience nature and wildlife.

Fazit: Wenn Sie wirklich ungewöhnliche Anregungen für Einrichtung, Styling und Design suchen ist dieses Buch eine tolle Quelle. Es ist rustikal jenseits vom überstrapazierten Country Chic. Es ist modern, ohne dabei Trends zu folgen. Es zeigt Ideen, die sich abgewandelt auch auf europäische oder amerikanische Gegebenheiten übertragen lassen.
Ein klare Empfehlung.
Ganz nebenbei gibt es Einblicke in einen faszinierenden Kontinent jenseits der herschenden Klischees – und macht Lust auf eine Safari.

So, when you’re looking for inspiration for styling and interior design, for a natural style that isn’t automatically country style – this is you source. It’s modern without being trendy. It shows ideas one can modify even for places on other continents. And, it gives you a little insight to a fascinating continent offside of the clichès and stereotypes of safari style – making you wanna go on safari on day.
Enjoy a look into the book:

Hier ein Einblick ins Buch – viel Vergnügen:

Auf meiner Pinterest Wand SAFARI gibt es noch mehr Afrika-Inspiration!

On my Pinterest board SAFARI you’ll find more images of safari style and inspiration for a trip to Africa.

GlückAuf!

Beeindruckende Waffen

In meinem letzten Post dekorierte ich unter anderem mit den Zähnen (=Waffen) von Warzenschweinen in Südafrika. Ich möchte nicht wirklich mit diesen Zähnen konfrontiert werden, wenn sie noch am lebenden Schwein sind (im Gegensatz zu unseren europäischen Wildschweinen sind afrikanische Warzenschweinen nur in Ausnahmefällen aggresiv gegen Menschen, aber so einen Ausnahmefall möchte ich auch nicht)
Die Waffen, die ich verwendet habe, sind im Vergleich aber mini-mini. Etwas größere Modelle habe ich hier einmal für Sie fotografiert – mit Hut:

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Die sind dann auch noch imposanter, die daran hängenden Schweine übrigens auch.Diese habe allerdings nicht ich erlegt. Was nicht ist, kann ja noch werden.

Glückauf!

Lieblingsladen in Südafrika: Melissa‘ The Food Shop

Sollten Sie mal nach Kapstadt kommen, oder auch nach Johannesburg oder sonst wohin in Südafrika  – hier ist ein Tipp für einen Lieblingsladen:

Melissa’s The Food Shop.

In Kapstadt bin ich dort ganz furchtbar hängen geblieben, meine Mutter kam gar nicht erst mit rein, weil sie befürchtete, all die leckeren Dinge sofort essen zu wollen. Ich konnte mich gar nicht satt sehen…

Warum ich gerade jetzt davon berichte?

1. ) ist ein Klick auf den Blog der südafrikanischen Elle Decoration immer ein lohnender Besuch. Dachte ich mir heute und klickte – und jetzt berichten sie über Melissa’s:

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2. ) ist der Besuch der Seite ganz besonders jetzt, wo wir uns hier mit Nikoläusen, Kerzen und Schnee die Zeit vertreiben und einem dort ganz frühlingshaft die Tulpen und eine Welcome-Spring entgegenlacht, eine nette Abwechslung. Man sieht Menschen in Sandalen und T-Shirts!

und

3. )  weil ich mich schon ein bißchen spürnasig finde, dass mein Lieblingsladen jetzt Erwähnung in diesem noblen Magazin findet.
Das wollte ich nur mal berichtet haben.

Warum ich es dort so nett fand? Schauen Sie doch mal:

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Isses nich nett? Und so lecker…

Man kann nicht nur leckere Dinge kaufen, man kann sie auch gleich vor Ort vertilgen. Und man kann dabei in all den schönen Büchern und Magazinen stöbern, die bereit liegen auf einem monströs großen Tisch. Und dabei kann man, wenn man mag, mit seinen Nachbarn ins Gespräch kommen.
Ich will eigentlich sofort wieder da hin…

Glückauf

Nachtrag: Auch das ist Südafrika

Nach Südafrika ist vor Südafrika. Bevor ich im Juli wieder hinfliege (suchen Sie sich die Länder, in die Ihre Verwandschaft auswandert, bitte sehr sorgfältig aus!) sortiere ich noch immer die Fotos vom letzten Mal. Und stolpere über dieses hier:

Abtreiben leicht gemacht – einfach anrufen:

Ich kenne die rechtliche Situation nicht, ich weiß nicht, was in Südafrika erlaubt ist.
Ich weiß, dass Südafrika ein großes Aids-Problem hat, welches stark heruntergespielt wird.
Auch vor diesem Hintergrund muss ich bei dieser Werbung schlucken.
Alles „ganz easy“, einfach anrufen.

Glückauf!