Der Winter ist da!

Hier ist er – der neulich entdeckte Winter hat nun seinen Weg zu mir gefunden, und sobald auch nur ein Fitzelchen Schnee fällt kommt er in die Aussendekoration. (Aber das hat noch Zeit.)

Aus dem sehr wunderbaren Blumenladen, in dem ich ihn entdeckte, hab ich Ihnen ein paar Bilder aus der Adventsausstellung mit gebracht:

Diese Idee möchte ich gerne nachbasteln – Kiefernadeln bündeln und um eine Blume in die Glsvase stecken – schlicht schön. Mit einer Amaryllis Blüte sicher auch toll.

Platz müsste man haben …

Ist die nicht der Hit? Am Tag zuvor waren noch ganz viele davon vorhanden, in allen möglichen Faben. Aber da hatte ich meine Kamera vergessen. Und dann – eine einsame kleine Glitzer-Filz-Eichel.

Das Laden ist in Freiburg, in der Salzstrasse 47 und heißt wirklich einfach nur „Der Blumenladen“ Er ist wunderschön. Er hat viel „haben will“ Dekorationen.  Er hat nette Menschen, die einem die Dekorationen präsentieren und einen beim Anschmachten herrlich in Ruhe lassen. Also richtig nett.

Ich werde für diese Schwärmerei übrigens nicht bezahlt.

Glückauf.

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Ist ja bald Weihnachten. Das Sockenprojekt.

Die Aussicht auf Weihnachten am Horizont des Kalenders führt zu emsiger Tätigkeit, da ich den Ehrgeiz habe, ganz viel Selbstgemachtes zu kredenzen. Letztes Jahr gab es Marmelade und Genähtes, dieses Jahr soll es Socken geben.
Ein Paar ist schon fertig. Das ist verschwindend gering, wenn ich mir vor Augen führe, dass ich 16 Füße bestricken möchte und ja nebenbei auch noch einen Job, einen Garten und einen Haushalt habe.

Zwei Socken in Größe 49, das zählt dann sogar doppelt! Die anderen zwischen 40 und 46. Ja, ich weiß, ist bei uns ein running gag: Wir leben auf großem Fuß. Mit den zu den Füßen gehörigen Personen bin ich verwandt, auch meine haben eine Größe mit einer 4 vorne.

Aber zurück zu den Socken. E i g e n t l i c h bin ich ja treuer Regia Nom(m?)otta Verfechter. 4fädig oder 6fädig, das ist das Strumpfgarn der Wahl und langjährig bewährt – auf der Stricknadel, am Fuß und in der Waschmaschine.

Nun aber ließ ich mich verführen, im Supermarkt ein (vermeintlich) besonders günstiges Angebot von Sockenwolle zu nutzen – gleiche Zusammensetzung wie die bewährte Regia, gleich Lauflänge – also kaufen. Mit sehr enttäuschendem Ergebnis: Unangenehm zu stricken, weil der Faden viel zu wenig elastisch ist. Er schnürt hart und fest über den Fingern, das ergibt leider auch ein ungleichmäßiges und somit häßliches Strickbild – und eine hart und kratzig anmutende Oberfläche. Aus den so entstandenen Socken werde ich mit Aufbügel-Nupsis und mit Stickerei ein Paar Antirutsch-Haussocken machen.
So sieht das aus:

 

Von dem betreffenden Garn kaufte ich viel – zum Glück in einer neutralen Farbe, nämlich anthrazit. Aber ich habe da schon eine Idee, was ich damit mache… Ich lasse es Sie wissen.

Beim nächsten Wolleinkauf geriet ich (wie gewohnt) in einen Kaufrausch. Vor allem in einen Farbrausch. Und das Farbangebot von Wolle Rödel sprach mich sehr an. Also ist zur Zeit eine Modell in Tweed 6fach auf der Nadel – bisheriges Fazit: Schön weich, angenehm an den strickenden Händen – aber leider etwas sehr locker gesponnen, sodass sich der Faden häufig teilt. Und die Tweed-Nupsis in Kontrastfarbe sind eher an dem Faden hängende Flusen, sie gehen leicht ab. So ist die erhoffte Tweed-Optik eher dürftig. Zu sehen hier:

Aber, das sei noch mal betont – die Wolle ist super weich und kuschelig. Fuß- und Waschmaschinentest stehen noch aus, aber zumindest ersterer wird bestimmt positiv ausfallen!

Nun muss ich weiter stricken. Noch 74 Tag bis Weihnachten.

Glückauf!